Zur Wirkung von Epigenetik – Der Teufel trägt Prada

Wenn etwas wirkt, muss es nicht unbedingt ein Medikament sein!

In der schwindelerregenden Mode-Welt der New York City zeigte Anne Hathaway als Andy Sachs in dem Film Der Teufel trägt Prada (The Devil Wears Prada, USA, 2006. Tragikkomödie) mit ihrem Job bei der fiesen und strengen Runway-Chefredakteurin, dass sie eigentlich als Assistentin den Laden schmeißt.  In der Optik der Herr-Knecht-Dialektik Hegels profitiert so eine autokratische Firmenchefin von ihrer Assistentin, die zu ihrer unentbehrlichen Souffleuse wird.

Dem Kommentar der AGES-Österreichische Agentur für Ernährungssicherheit  – Helfen Nahrungsergänzungsmittel gegen das Coronavirus?” – ist die Herr-Knecht-Dialektik Hegels nicht fern.

„Nein, Nahrungsergänzungsmittel können COVID-19 Erkrankungen weder verhindern noch wirksam lindern oder heilen. Im Gegensatz zu Arzneimitteln dienen Nahrungsergänzungsmittel nicht zur Heilung, Linderung oder Verhütung von Krankheiten, sie dürfen daher auch keine pharmakologische Wirkung haben. Nahrungsergänzungsmittel dienen zur Ergänzung der normalen Ernährung, in dem sie dem Körper Vitamine, Mineralstoffe und andere Stoffe zuführen. Kranke Personen sollten den Verzehr von Nahrungsergänzungsmitteln immer mit dem behandelnden Arzt absprechen.”

Quelle: https://www.ages.at/themen/krankheitserreger/coronavirus/

Doch: Wenn etwas wirkt, muss es nicht unbedingt ein Medikament sein!

“Nahrungsergänzungsmittel sind Nahrungsmittel, die keine pharmakologische Wirkung auf den Organismus haben”, so die AGES, ist richtig, aber dass Nahrungsmittel und Nahrungsergänzungsmittel in der Krankheitsprävention wirken, ist in der Praxis unwidersprochen.

Es muss daher noch andere Wirkungen und Ziele geben, die für den Menschen vorteilhafter sind als eine therapeutische Reaktion auf Krankheiten mit Arzneimitteln.

Diese Wirkungen und Ziele sind der Erhalt der Gesundheit und unseres Wohlergehens.

 

 

Die Richtung unseres Denkens ist entscheidend. Sehe ich Krankheit und Leiden als Ausgangspunkt und Handlungsziel, dann determiniert mich die Welt der Pathologie und es ist zugleich das Wesentliche versäumt, die Gesundheitsprävention und Krankheitsvermeidung.

Der Erhalt der Gesundheit und das Wohlergehen soll immer das primäre Ziel sein und das ohne großes Zutun von Pharmaindustrie, Ärzten, Apothekern und staatlichen Einmischungen.

Auch wenn Gesundsein eine Illusion zu sein scheint, sind Nahrungsmittel und Nahrungsergänzungsmittel, die zur Ergänzung der normalen Ernährung dienen, die Grundlage unserer Existenz und Nahrungsmittel und Nahrungsergänzungsmittel wirken und bieten die physiologische Grundlage für den Stoffwechsel.

Nahrungsmittel sind ja nicht nur Energie- und Proteinlieferanten. Gemeinsam mit der Mikronutrition (Mineralstoffe und Spurenelemente) finden sich tausende Ansätze, um die mehr als fünfzigtausend Stoffwechselwege sicher zu stellen. Diese Stoffwechselwege sind über hunderte Millionen bis zwei Milliarden Jahre konserviert und zeigen eine Nulltoleranz auf Mangelernährung, denn Mangelernährung schließt die Gesundheit aus.

Epigenetik zeigt und lehrt uns den Weg zum Erhalt der Gesundheit. Eine Feinstofflichkeit, die unser Erscheinungsbild prägt.

Das Epigenom als Schnittstelle wirkt als „physikalischer Rezeptor“ für Belastungen und Einflüsse aus dem Umfeld, wie die Qualität und Quantität der Ernährung, das Rauchen, Alkoholabusus, der Mangel an körperlicher Bewegung, Einsamkeit, Trauer,  Störungen des Tagesrhythmus (Jet Lag, Schichtarbeit, Schlafentzug, durch hässliche, lärmbelastete Nachbarschaft), Mangel an Grünflächen, alle haben Auswirkungen, ob sie als “Stress” oder nicht wahrgenommen werden. Selbst Erfahrungen und Emotionen können ihrerseits in einem epigenetischen Prozess auf die Gene modulierend wirken.

Die Verantwortung über unsere Gesundheit liegt ausschließlich bei uns. Krankheit ist zumeist die Folge eines persönlichen Versäumnis, das der Krankheitsprävention.

Ein Arzneimittel (Medikament) beeinflusst gezielt die Körperfunktionen von außen und hat eine pharmakologische d.h. immer unphysiologische Wirkweise, überwiegend durch Hemmen und Blockieren von Stoffwechselprozessen mit erheblichen Nebenwirkungen. Oft als kompetitive Hemmung zwischen den Molekülen des Wirkstoffes und einem gewöhnlich als Rezeptor bezeichneten Zellbestandteil und das Arzneimittel überschreitet die Erheblichkeitsschwelle, die über die Wirkung hinausgeht, die ein natürlich vorkommender autochthoner metabolischer Prozess im Organismus hat, oder wirkt bei Unterdosierung gar nicht.

Das Gelingen einer Medikamentengabe hängt von der therapeutischen Breite, von der Spezifität der Substanz, Körpergewicht, Geschlecht, der Möglichkeit der Ausscheidung über Nieren und Leber und von den Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln ab. Genug Voraussetzungen, um den Menschen mit Nebenwirkungen, die auch toxisch bis tötlich sein können, zu schaden.

Berufene Meinungsmonopolisten bevormunden autokratisch unter dem Vorwand des Patienten-/Konsumenten-Schutzes/Wohl den Bürger, indem sie nützliche Tatsachen für die Bürger mit einer rechtskonformen Wirklichkeit beugen.

Gerade an der COVID-19 Problematik und Epigenetik lässt sich zeigen, dass Nahrungsmittel und Nahrungsergänzungsmittel gesundheitsfördernd wirken.

Dazu einige Beiträge, die sich mit dieser Thematik auseinandersetzen:

 

Ihr Eduard Rappold

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Epigenetik und Gesundheit

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Eduard Rappold

Dr. Eduard Rappold, MSc ist ein erfahrener Forscher und Arzt, der sich seit Jahrzehnten für geriatrische PatientInnen einsetzt. In seinem Bemühen für Alzheimer-Erkrankte eine immer bessere Versorgung zu ermöglichen, wurde er 2003 mit dem Gesundheitspreis der Stadt Wien für das Ernährungszustandsmonitoring von Alzheimer-Kranken ausgezeichnet. Im Zuge seines Masterstudiums der Geriatrie hat er seine Entwicklung des Epigenetic Brain Protector wissenschaftlich fundiert und empirisch überprüft. Im September 2015 gründete er NUGENIS, ein Unternehmen, mit dem er Wissenschaft und Anwendung zusammenbringen möchte. Damit können Menschen unmittelbar von den Ergebnissen der Angewandten Epigenetik für ihre Gesundheit profitieren. Mit dem Epigenetic Brain Protector hat Dr. Eduard Rappold, MSc bereits für internationales Aufsehen gesorgt – auf der international wichtigsten Innovationsmesse, der iENA, wurde er 2015 mit einer Goldmedaille für hervorragende Leistungen zum Schutz vor Neurodegeneration ausgezeichnet. Auf den Webseiten epigenetik.at und facebook.com/nugenis können Themen zur Epigenetik und Aktuelles nachgelesen werden.