Bei Menschen gibt es keine Rassen – Ein Beitrag aus Genetik und Epigenetik

 

Die Epigenetik macht, dass wir in der Lage sind, uns an das dynamische und herausfordernde Umfeld, in dem wir leben, sowie an unerwartete Lebensereignisse anzupassen, mit denen wir hin und wieder konfrontiert werden. Die Beispiele sind endlos und meistens können wir widrige Ereignisse überwinden. Das Stresssystem hilft dabei, weil die Existenz recht komplexer Netzwerke, die Körper und Gehirn integrieren, unsere Leistung steigert und die Anpassung und letztendlich das Überleben fördert.

Die Kehrseite des Stresssystems ist, dass es manchmal nicht in der Lage ist, die umweltbedingten, physiologischen oder emotionalen Anforderungen zu überwinden. Das ist der Punkt, an dem Stress krank macht.

Um unsere Natur, Psyche und Geschichte zu verstehen müssen wir einen Blick in den Kopf der Jäger und Sammler der Steinzeit werfen und ihr Herkommen und ihre immer stressigen Lebensbedingungen verstehen. So wirken unsere biologischen Anpassungsversuche an die „Feinde des Lebens“ noch heute irritierend auf unsere Gesundheit.

Denn die Konfrontation unserer Steinzeitgehirne, ja, wir heutigen Menschen denken mit einem Gehirn erprobt in der Altsteinzeit, mit der entfremdeten Welt der Megastädte, Flugzeuge, Telefone und Computer verdanken wir die moderne Umwelt, und dass wir heute mehr Ressourcen zur Verfügung haben und länger leben als sämtliche unserer Vorfahren. Doch dieselbe Umwelt ist auch dafür verantwortlich, dass wir uns oft einsam, deprimiert und gestresst fühlen. Um zu verstehen, warum das so ist, müssen wir uns die Welt der Wildbeuter ansehen, die uns ihren Stempel aufgedrückt hat, denn das ist die Welt, in der wir unbewusst bis heute leben.

Die biologische Entwicklung des heutigen Menschen spannt sich über 6 – 7 Millionen Jahre mit vielen genetischen Beiträge, u.a. vom den längst ausgestorbenen Denisovaner- oder Neandertaler-Mensch.

Viele Vertreter der Frühmenschen aus der Gruppe der Denisovaner könnten in der Zeit zwischen Homo erectus und dem modernen Menschen gelebt haben. Dem Frühmenschen, Homo erectus, werden Fossilien aus dem Pleistozän zugeordnet, deren ältesten rund zwei Millionen Jahre alt sind.

Baishiya- Höhle war eine Denisovaner-Heimstatt

Zu allen Zeiten schätzten die Frühmenschen in Tibet wohl die ideale Lage der Baishiya-Karsthöhle, eine Denisovaner-Heimstatt. Ihre Öffnung weist nach Südwesten, die rund 40 Meter über dem Flussbett des Jiangla liegt, mit einem fünf Meter hohen und sieben Meter breiten Eingang zur Hauptkammer der Höhle, die Platz für eine ganze Sippe bot. Neben Steinwerkzeugen und Schmuck aus Knochenstücken finden die Forscher dort immer wieder auch kleine Knochen oder Zähne der frühen Handwerker, die solche Gerätschaften herstellten. In archäischen Höhlen nagten an den Überresten verstorbener Menschen offensichtlich sehr häufig Raubtiere und Aasfresser, die nur kleine Reste wie Zähne und Fragmente von Knochen übrigließen.

Bereits 1980 holten buddhistische Mönche aus der 3280 Meter über dem Meeresspiegel liegenden Baishiya-Karsthöhle in Xiahe in Tibet Fossilien zur Knochenmehlgewinnung, das für traditionelle tibetische Heilmittel Verwendung fand. Zum Glück war die Kalkschicht, die sich im Lauf der Zeit auf den Knochen abgelagert hatte gut erhalten. So war es möglich mit Hilfe der »atomaren Uhr« das Alter der Kalkschicht auf 160 000 Jahre einzuschätzen.

Menschen hatten es daher schon viel früher als bisher bekannt gelernt, in solchen Höhen zu leben, in denen die Wintertemperaturen eisig und der Sauerstoff Mangelware ist. Das Überleben in der dieser Höhenlage gelang den Frühmenschen durch das Gen mit dem Namen EPAS1. Das EPAS1-Gen, oft bekannt als HIF2A, liefert Anweisungen zur Herstellung eines Proteins namens Hypoxie-induzierbarer Faktor 2-alpha (HIF-2α). Es hilft nun den heutigen Bewohnern des tibetischen Hochplateaus, mit der dünnen Luft fertigzuwerden. Die Vorfahren der heutigen Tibeter haben dieses Gen vor sehr langer Zeit von den Denisovanern übernommen.

Äußerlich unterscheidet sich das Fundstück eines Knochens aus der Kuppe des kleinen Fingers einer Jugendlichen aus der Höhle kaum vom gleichen Knochen eines modernen Menschen oder eines Neandertalers.

 

Johannes Krause, der inzwischen in Jena Gründungsdirektor des Max-Planck-Instituts für Menschheitsgeschichte und Professor an der Universität Tübingen ist, isolierte daraus 2010 aus 30 Milligramm Knochenmehl zunächst einmal die mitochondriale DNA, Erbgut aus den Mitochondrien. Mitochondrien sind kleine Organellen, die innerhalb einer Zelle für die Energieversorgung zuständig sind. Sie produzieren ATP, dein Energieträger unseres Körpers in einer Menge pro Tag, die der Körpermasse entspricht.

Als Johannes Krause die Sequenz der Bausteine dieser Erbsubstanz mit der von menschlicher mitochondrialen DNA (mtDNA) verglich, verschlug es ihm den Atem: 385 der 16.569 Bausteine waren verändert. Das sind fast doppelt so viele Veränderungen wie zwischen der mtDNA eines Neandertalers und eines modernen Menschen. Und zwischen der mtDNA eines Schimpansen und der mtDNA des modernen Menschen sind die Unterschiede mit 1462 Veränderungen gerade einmal viermal so hoch.

Damit war den Forschern klar, dass sie ein Fingerknöchelchen von einer bisher völlig unbekannten Menschenlinie, dem Denisovaner, vor sich hatten. Zum ersten Mal war eine solche Linie nicht mit Hilfe von Fossilien, sondern mit Erbgut-Analysen entdeckt worden.

 

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Eduard Rappold

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Dr. Eduard Rappold, MSc ist ein erfahrener Forscher und Arzt, der sich seit Jahrzehnten für geriatrische PatientInnen einsetzt. In seinem Bemühen für Alzheimer-Erkrankte eine immer bessere Versorgung zu ermöglichen, wurde er 2003 mit dem Gesundheitspreis der Stadt Wien für das Ernährungszustandsmonitoring von Alzheimer-Kranken ausgezeichnet. Im Zuge seines Masterstudiums der Geriatrie hat er seine Entwicklung des Epigenetic Brain Protector wissenschaftlich fundiert und empirisch überprüft. Im September 2015 gründete er NUGENIS, ein Unternehmen, mit dem er Wissenschaft und Anwendung zusammenbringen möchte. Damit können Menschen unmittelbar von den Ergebnissen der Angewandten Epigenetik für ihre Gesundheit profitieren. Mit dem Epigenetic Brain Protector hat Dr. Eduard Rappold, MSc bereits für internationales Aufsehen gesorgt – auf der international wichtigsten Innovationsmesse, der iENA, wurde er 2015 mit einer Goldmedaille für hervorragende Leistungen zum Schutz vor Neurodegeneration ausgezeichnet. Auf den Webseiten epigenetik.at und facebook.com/nugenis können Themen zur Epigenetik und Aktuelles nachgelesen werden.