Angewandte Epigenetik: ECP® – Epigenetic Cartilage Protector

 

ECP® – Epigenetic Cartilage Protector

Ein Nahrungsergänzungsmittel der Angewandten Epigenetik mit der höchst möglichen biologisch aktiven Form von S-Adenosyl-L-Methionin als gecoatetes Granulat, mit den für seine Biosynthese wichtigen Vitaminen und einem Spurenelement in präventiver Dosierung in magensaftresistenten Kapseln.

Epigenetische Mechanismen haben eine schützende und regenerierende Wirkung auf den Gelenkknorpel und die Bandscheiben.

 

Abb. Orte der Gelenkbeschwerden, wie bei Osteoarthrose mit Gelenkschmerzen und verminderter Gelenkfunktion.

 

 

 

◊ S-Adenosyl-L-methionin (Abkürzung: SAM), Ademetionin (pharmazeutischer Name)

S-Adenosylmethionin (Ademetionin) hat nachweislich antientzündliche, schmerzlindernde und gewebefördernde Eigenschaften, die vor allem bei Gelenkbeschwerden, wie bei Osteoarthrose mit Gelenkschmerzen und verminderter Gelenkfunktion genutzt werden [Jacobsen et al., 1991; Di Padova, 1987; Harmand et al., 1987].

Abb. Strukturformel von Ademetionin (S-Adenosylmethionin)

Die chemische Struktur von S-Adenosylmethionin  wurde erstmals 1952 von Cantoni beschrieben ( Cantoni, 1952 ), aber ein kommerziell lebensfähiges parenterales Produkt, ein stabilisiertes p-Toluolsulfat-Derivat, war erst 1974 in Italien erhältlich ( Chavez, 2000 ).

S-Adenosyl-L-methionin ist abgeleitet von der schwefelhaltigen Aminosäure Methionin und Adenosintriphosphat (ATP) im Beisein von Mg++, Co++, Mn++ und wirkt im Körper auf einer Vielzahl kritischer biochemischer Wege.

Einen biochemischen Weg, an dem S-Adenosyl-L-methionin beteiligt ist, umfasst auch die Polyaminsynthese (Spermidin und Spermin).

Quellen:

Cantoni C J. 1952. S-adenosyl-1-methionine: a new intermediate that is formed enzymatically from L-methionine and adenosine triphosphate S-Adenosyl-1-methionine. J Am Chem Soc.; 74: 29–42.

Chavez, M. 2000. SAMe: ​​s-Adenosylmethionin. Am. J.Health Syst. Pharm. 57: 119 – 123

◊ S-Adenosylmethionin regt die Knorpelbildung bei Arthrose an

Abb. Querschnitt durch ein Gelenk; rechts im gesunden Zustand, links mit Osteoarthrose Grafik: Stephan Spitzer

 Bei der Ar­throse spielen sich auf molekularer Ebene neben Matrix-abbauenden Enzymen zahlreiche Zytokine und Wachstumsfaktoren eine Rolle. Es kommt zu einer Zerstörung von Kollagenen in der Knorpeloberfläche. Die knorpelbildenden Zellen, die Chondrozyten, reagieren auf diesen Defekt mit einer gesteigerten Neubildung von Knorpel, der jedoch weniger belastbar ist als der ursprüngliche. Die Knorpel­oberfläche wird rauer und dünner und bekommt Risse. Schließlich ist so viel Knorpel abgebaut, dass die gelenknahen Knochenenden direkt aneinander reiben.

Das abgeriebene Knorpelmaterial gelangt in die Gelenkflüssigkeit und reizt die Gelenkinnenhaut (Grafik, rechts). Dies kann eine vorübergehende Entzündungsreaktion in der Synovialis auslösen: die aktivierte Arthrose.

Quelle:

Annette Immel-Sehr. Arthrose – Knorpel und Knochen in Bedrängnis https://www.pharmazeutische-zeitung.de/ausgabe-052018/knorpel-und-knochen-in-bedraengnis/

◊ S-Adenosyl-L-Methionin (SAM, Ademetionin) ist eine natürliche Verbindung im Körper 

Experimentelle Studien zeigen, dass Ademetionin (S-Adenosylmethionin) die Chondrozyten-Proteoglykansynthese und deren Proliferationsrate erhöht. Ademetionin (S-Adenosylmethionin) induziert die Synthese von Spermidin, die die polyanionischen Makromoleküle von Proteoglykanen stabilisieren und sie vor dem Angriff von proteolytischen und glykolytische Enzymen schützen. Ademetionin (S-Adenosylmethionin) stellt die Basalbedingungen an den Synovialzellen nach Zytokin-induzierter Zellschädigung wieder her.

Eine stimulierende Wirkung von Ademetionin (S-Adenosylmethionin) auf Chondrozyten wurde aus Studien unter Verwendung menschlicher Chondrozytenkulturen nachgewiesen ( Harmand, Vilamitjana, Maloche et al., 1987 ), und es wurde auch gezeigt, dass Ademetionin (S-Adenosylmethionin) den Einbau von Sulfat in Proteoglycane erhöht ( Harnand, Vilamitjana, Maoche) et al., 1987 ). Zusätzlich tritt Ademetionin (S-Adenosylmethionin)  nach oralen Dosen von 400 mg in die Synovialflüssigkeit ein ( Giulidori, Cortellaro, Moreo et al., 1984 ), was auf einen vernünftigen Wirkmechanismus hinweist, durch den Ademetionin (S-Adenosylmethionin)  Arthrosen beeinflussen und lindern kann.

Quellen:

Hosea Blewett, HJ. (2008). Exploring the mechanisms behind S-adenosylmethionine (SAMe) in the treatment of osteoarthritis. Crit Rev Food Sci Nutr. 48(5): 458‐463 doi:10.1080/10408390701429526

Hardy M., Coulter I., Morton SC, et al. (2002). S-adenosyl-L-methionine for the treatment of depression, arthrosis and liver diseases. Evidence Reports / Technology Assessments, Nr. 64.Rockville (MD): Health Research and Quality Agency (USA)

Mit einer B-Evidenz (Good scientific evidence) ist durch die wissenschaftliche Absicherung die Wirkung von Ademetionin für den Knorpelschutz bestätigt.

Quelle: di Padova C. S-adenosylmethionine in the treatment of osteoarthritis. Review of the clinical studies. Am J Med. 1987 Nov 20;83(5A):60-5.

◊ Spermidin schützt und regeneriert den Gelenksknorpel und schützt vor Bandscheibendegeneration

Das Wichtigste zuerst: Ohne S-Adenosylmethionin (Ademetionin) gibt es keine de novo Polyamin- (Spermidin)-Synthese.

Abb. Strukturformel von Spermidin

 

Die Synthese von Spermidin erfolgt durch Amino-Propylierung und für die Synthese von Spermidin und Spermin ist S-Adenosylmethionin (SAM, Ademetionin) notwendig.

Abb. Für die Synthese von Spermidin und Spermin ist (SAM) = ist Ademetionin notwendig.

 

 

 

Spermidin ist chondroprotektiv (schützt und regeneriert den Gelenksknorpel und die Bandscheiben)

Abb. Knorpelgewebe (Chondrozyten)

Spermidin stellt über EP300 (Histonacetyltransferase p300) die dysregulierte Autophagie- und Polyaminsynthese in gealterten und osteoarthritischen Chondrozyten wieder her.

 

 

Spermidin schützt vor Bandscheibendegeneration und schützt die Nucleus Pulposus-Zellen vor Apoptose

Abb. Aufbau der Bandscheibe (li.) und schematische Darstellung

Spermidin fördert die Autophagie des Nucleus Pulposus als Schutzmechanismus gegen Apoptose und mildert die Degeneration der Bandscheiben.

Die Apoptose ist eine Form des programmierten Zelltods. Es ist ein „Suizidprogramm“ einzelner biologischer Zellen.

Es wurde festgestellt, dass Autophagie die Zellapoptose bei Bandscheibendegeneration (IDD) mildert.  Spermidin kann über eine Autophagiestimulation positive Auswirkungen auf die Bandscheibendegeneration haben.

Die Autophagie wird durch Spermidin in Nucleus Pulposus-Zellen ausgelöst. Spermidin erhöht die Expression von anabolen Proteinen und verringert die Expression von katabolen Proteinen.

So inhibiert Spermidin die Bandscheibendegeneration und schützt die Nucleus Pulposus-Zellen vor Apoptose durch Autophagie-Aktivierung. Pulposus-Zellen sind Knorpelzellen (Chondrozyten), die aus Chondroblasten hervorgehen und im Knorpelgewebe ansässig sind.

Quelle:

Zheng Z, Wang ZG, Chen Y, et al. (2018). Spermidine promotes nucleus pulposus autophagy as a protective mechanism against apoptosis and ameliorates disc degeneration. J Cell Mol Med. 22(6): 3086–3096.

Ademetionin- und Spermidin-Mangel beim Älterwerden

Die Gewebespermidinkonzentrationen nehmen beim Altern ab.

Abb. Beziehung zwischen Bioverteilung von Polyaminen und Alterung

Während des Alterungsprozesses nehmen die intrazellulären Spiegel von Spermin und Spermidin sowie die enzymatische Aktivität von Ornithin Decarboxylase (ODC) tendenziell ab und Spermidin muss altersabhängig, etwa ab dem 45. Lebensjahr, substituiert werden (Prof. Dr. Stephan Sigrist ).

Der Spermidinmangel kann auf einen Rückgang der Biosyntheseaktivitäten von polyamin-produzierenden Enzymen zurückzuführen sein. Für die Spermidin und Spermin Biosynthese ist S-Adenosylmethionin (Ademetionin) essentiell. Die S-Adenosylmethionin Biosynthese in der Leberzelle ist ab dem 35. Lebensjahr auch bei Lebergesunden bereits rückläufig.

Quelle:

Minois N., Carmona-Gutierrez D., Madeo F. Polyamines in aging and disease (Albany NY). 2011; 3 (8): 716-732.

Nishimura K, Shiina R, Kashiwagi K, Igarashi K. (2006). Decrease in polyamines with aging and their ingestion from food and drink. J Biochem. 139(1): 81–90. DOI:10.1093/jb/mvj003

Einem drohenden Spermidinmangel kann durch eine Ernährung mit spermidinreichen Lebensmitteln und/oder einer spermidinreichen Supplementation und gleichzeitiger Ademetionin-Supplementation, die notwendig ist für die Biosynthese von Spermidin, entgegengewirkt werden.

◊ Systemische Langzeittherapie mit Glukokortikoid-Hormonen

Cortisol aktiviert die MAOB- Gen- Expression.

Dexamethason, ein starkwirksames synthetisches Glukokortikoid- Hormon, erhöht die MaoB-Enzym-Aktivität. Die Folge ist eine Hyperkortisolämie.

In der Rheumatologie werden die verschiedenen Kortison-Präparate als schnell wirksame Entzündungshemmer eingesetzt.

Neben einer sehr guten Entzündungshemmung sind folgende Nebenwirkungen bei Langzeitanwendung von Kortison-Präparaten zu beobachten:

·        Einschlafen der Eigenproduktion von Kortisol durch die Nebennierenrinde und damit fehlende Ausschüttung des Hormons in Stresssituationen. Achtung: Tragen eines Notfallpasses!

·        Gestaltwandel: Vollmondgesicht, Büffelnacken, Fettleibigkeit am Körperstamm

·        Muskelschwäche

·        Erhöhte Blutzuckerwerte bis zur Entstehung eines Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit)

·        Neigung zu Infektionen. Beachten Sie: Vor einer Langzeittherapie sollten alle wichtigen Impfungen vorhanden sein.

·        Osteoporose (Knochenschwund)

·        Herz-Kreislauf-Komplikationen wie Herzinfarkt oder Schlaganfall. Beachte: zur Vorbeugung gesunde Ernährung, verminderte Kochsalzzufuhr, Raucherentwöhnung, Normalisierung von Blutdruck, körperliche Aktivität

·        Bei gleichzeitiger Gabe von nicht-steroidalen Rheumamitteln wie beispielsweise Acetylsalicylsäure, Diclofenac, Ibuprofen Entwicklung von Magengeschwüren möglich. Kortison allein verursacht keine Magengeschwüre.

·        Augenschädigungen: grauer oder grüner Star

·        Hautveränderungen: Akne, Dehnungsstreifen (vergleichbar mit Schwangerschaftsstreifen), Hautunterblutungen, Wundheilungsstörungen

Das Risiko für diese Nebenwirkungen bei einer Langzeittherapie ist bei unter fünf Milligramm Prednisolon pro Tag gering. Bei über zehn Milligramm pro Tag ist es absolut erhöht und bei den dazwischen liegenden Dosen hängt das Risiko von Ihren individuellen Besonderheiten ab.

Quelle:  https://www.rheumaliga.de/rheuma/therapie/medikamententherapie/kortisonpraeparate/therapieregeln-bei-kortison-praeparaten

Deshalb wird die Cortisontherapie mit 5 mg oder weniger auch als „low-dose-Therapie“ bezeichnet. Allerdings gibt es Rheumatologen, die auch höhere Dosierungen von Cortison, z.B. mit 7,5 mg oder 10 mg pro Tag, noch als low-dose-Therapie bezeichnen.

Ein wichtiger Mechanismus der regulierenden Epigenetik ist das das transkriptionelle Stilllegen des Promoter-Gens der Monoaminooxidase B (MAOB).

Die Listung der Nebenwirkungen bei Langzeitanwendung von Kortison-Präparaten hat daher auch die epigenetisch-toxischen Auswirkungen zu berücksichtigen (Cortisol-induzierte Mao-B-Expression) und auf die Wichtigkeit von “gene silencing”, also die Stilllegung der Genexpression am Genort für MAOB hinzuweisen.

Ademetionin als adjuvante Prävention bei Langzeitanwendung von Kortison-Präparaten könnte zusätzliche Nebenwirkungen zu vermeiden.

Stressbedingte vorzeitige zelluläre Seneszenz, der in somatischen Zellen beobachtete irreversible Zellzyklusstillstand durch MAOB, ist ein wichtiger Treiber für altersassoziierte Krankheiten. Mitochondrien sind in den Seneszenzprozess verwickelt, hauptsächlich, weil sie sowohl Quellen als auch Ziele von reaktiven Sauerstoffspezies (ROS) sind. Das mitochondriale Enzym Monoaminoxidase-B (MAO-B) ist eine relevante Quelle für H2O2, das aus dem Abbau (oxidative Desaminierung) seines Hauptsubstrates Dopamin stammt.

Die regelmäßige Einnahme von ECP® – Epigenetic Cartilage Protector führt zum Stilllegen der Mao-B-Expression am Genort und schützt darüber hinaus auch die Gehirnzellen vor Cortisol-induzierter Alteration (Zelluntergang). 

◊ Ademetionin als Schmerzmittel (Analgetikum)

Schwachwirksame Schmerzmittel erhöhen den Blutdruck. Sie verursachen auch Nierenschäden und Magengeschwüre und sind eine der häufigsten Nebenwirkungen bei der Einnahme von Schmerzmitteln vom Typ der nichtsteroidalen Antirheumatika (NSAR) – auch nichtsteroidale Antiphlogistika (NSAP) oder NSAID´s (non-steroidal anti-inflammatory drugs) genannt.

Jährlich sterben in Österreich schätzungsweise etwa 400 und in Deutschland 1100 bis 2200 Menschen an den Folgen von unerwünschten kardiovaskulären und gastrointestinalen Arzneimittelnebenwirkungen der NSAID´s .

Das ist mitein Beispiel, dass Medikamente einen nicht enden-wollender Kreislauf an Behandlung und Nebenwirkungen, die wiederum Behandlung brauchen und noch mehr Nebenwirkungen verursachen, verursachen.

Der Vorzug von Ademetionin als Schmerzmittel gegenüber den „nichtsteroidalen Antirheumatika“ (NSAR) ist wissenschaftlich bewiesen.

Um das Nebenwirkungsrisiko gering zu halten, wird vielfach empfohlen, NSAID wie Acetylsalicylsäure, Diclofenac, Ibuprofen und Naproxen möglichst niedrig zu dosieren und nur kurz einzusetzen. Doch das ist Theorie. In der Realität sind niedrige Dosierungen häufig nicht wirksam genug. Auch die Forderung nach einer kurzen Therapie ist oft nicht zu erfüllen.

Im Gegenteil: Häufig werden NSAIDs über lange Zeit verordnet. Damit wird zugleich die prophylaktische Gabe eines Protonenpumpeninhibitors (PPI) zum Magenschutz unumgänglich. Eine Langzeiteinnahme von PPIs hat nachweislich Demenz, Depression und Delir zur Folge.

◊ Demenz, Depression und Delir finden sich bei Säureblockade der Magenschleimhaut (GERD gastroesophageal reflux disease) durch   Langzeiteinnahme von Protonen-Pumpen- Inhibitoren.

Bei den Protonenpumpenhemmern – Proton-Pump-Inhibitors (PPIs) – Omeprazol, Esomeprazol, Lansoprazol, Dexlansoprazol, Rabeprazol, Pantoprazol, Dexrabeprazol, Ilaprazol besteht ein direkter Zusammenhang zwischen dem Auftreten von Demenz und Depression einerseits und dem langfristigen Einsatz von PPI andererseits.

PPIs galten lange Zeit als absolut unbedenkliche Arzneistoffe für den kurz- und langfristigen Gebrauch.  Studien weisen darauf hin, dass ein Zusammenhang mit Alzheimer Demenz, Depression und Delir bei langfristigem Einsatz von PPI´s vorkommt.

Übersicht und Spezifikationen einzelner klinischer Studien zur Bewertung der Wirkung von PPI auf die potenzielle Entwicklung neurologischer Nebenwirkungen:

Quelle: Michal Novotny , Blanka Klimova  und Martin Valis. PPI-Langzeitanwendung: Risiko für neurologische Nebenwirkungen? Neurol., 08. Januar 2019

Studienbeurteilung durch die Mayo-Stiftung für medizinische Ausbildung und Forschung (MFMER):

„Viele Studien, in denen die Verwendung von SAMe mit nichtsteroidalen entzündungshemmenden Arzneimitteln verglichen wurde, zeigten, dass jedes eine ähnliche Schmerzlinderung und Verbesserung der Gelenkfunktion bewirkte, SAMe jedoch weniger Nebenwirkungen hervorrief. Eine kleinere Anzahl von Studien hat nicht die gleichen Ergebnisse gezeigt“.

Quelle: https://www.mayoclinic.org/drugs-supplements-same/art-20364924

◊ Studienbeurteilung durch COCHRANE:

Ademetionin hat einen bescheidenen, aber signifikanten Vorteil im Vergleich zu Placebo und hat dieselbe Wirksamkeit wie die NSAR´s.

Lit. AHRQ Evidence Report Summaries. Rockville (MD): Agency for Healthcare Research and Quality (US); 1998-2005. No. 64, S-Adenosyl-L-Methionine for Treatment of Depression, Osteoarthritis, and Liver Disease.

Lit.: Stone LS, Szyf M. The emerging field of pain epigenetics. Pain. 154: 1-2.

Najm, W.I. et al. (2004): S-adenosyl methionine (SAMe) versus celecoxib for the treatment of osteoarthritis symptoms: a double-blind cross-over trial. [ISRCTN36233495]. In: BMC Musculoskelet. Disord. Bd. 5, S. 6. PMID 15102339 DOI:10.1186/1471-2474-5-6

◊ ECP® – Epigenetic Cartilage Protector besteht aus im Körper natürlich vorkommenden Substanzen:

  • Ademetionin (S-Adenosylmethionin)
    Die Produktion von S-Adenosylmethionin (Ademetionin) beim Menschen findet hauptsächlich in der Leber statt.

Ein lebergesunder, unter 30 Jahre alter Erwachsener synthetisiert ungefähr 8 Gramm  S-Adenosylmethionin (Ademetionin) pro Tag.

Das natürliche Vorkommen von Ademetionin in der Zelle und seine Biosynthese in den Leberzellen, nehmen mit dem 35. Lebensjahr ab.

Dieser vom Lebensalter abhängige Ademetionin-Mangel führt zu Hypomethylierung (Untermethylierung) der DNA und hat Krankheiten zur Folge.
Zu ihrem Vorteil verwenden wir:

ADOGRAN® ist ein gecoatetes (säure- und wasserfestes) Granulat von Ademetionin und eine säurefeste Kapsel-Hülle schützen die Integrität der aktiven Form von S-Adenosylmethionin (Ademetionin).

  • Vitamin B12
    unterstützt die Stoffwechselfunktionen unserer Gehirnzellen, welche die normale Funktion des Nervensystems und die normalen psychischen Funktionen erhalten (nach Verordnung (EU) Nr. 432/2012).

Vitamin B12 unterstützt die Ademetionin-Produktion.

Zu ihrem Vorteil verwenden wir:

Vitamin B12 liegt in unserem Produkt als HYDROXOCOBALAMIN vor. Unter allen Vitamin B12-Formen hat Hydroxocobalamin die beste Depotwirkung in der Gehirnzelle. Es bindet sich besonders gut an die Transportmoleküle des Körpers, so dass es sehr lange im Blut zirkuliert und problemlos in den Organen (Nerven, Muskel, Gehirn) in eine der bioaktiven Formen Methylcobalamin oder Adenosylcobalamin spontan umgewandelt werden kann.

  • Folsäure
    trägt zu einer normalen Aminosäuresynthese bei und unterstützt die dispositionelle Bereitstellung der essentiellen Aminosäure Methionin im Kohlenstoff 1-Zyklus.

Folsäure trägt zu einem normalen Homocystein-Stoffwechsel bei, wobei der Risikofaktor der Hyperhomozyteinämie vermieden werden kann.

Folsäure trägt zur normalen psychischen Funktion bei, da es Methionin bereitstellt und für genügend Ademetionin-Synthese sorgt.

Folsäure trägt zu einer normalen Funktion des Immunsystems bei.

(nach Verordnung (EU) Nr. 432/2012)

Zu ihrem Vorteil verwenden wir:

QUATREFOLIC® (das Glucosaminsalz von 5-Methyltetrahydrofolat).

Die Methyltetrahydrofolatreduktase (MTHFR) katalysiert die Synthese von 5-Methyltetrahydrofolat, einem Methylgruppen-Spender für die Methioninsynthese. L-Methionin ist ein Vorläufer von Ademetionin.

Die häufigste Mutationsvariante bei der Folsäure ist eine Punktmutation in Position 677. So findet sich bei homozygoten (zwei identische Allele) Trägern des Erbmerkmals, bei 5 bis 20% der Bevölkerung, ein 50%iger Aktivitätsverlust. Dieser Polymorphismus im MTHFR-Gen vom Typ 677T führt oft zu milden bis moderater Erhöhung der Homocysteinkonzentration im Plasma, speziell bei niedrigem B12- oder Folsäure-Status.

Eine Hyperhomocysteinämie ist ein etablierter Risikofaktor für kardiovaskuläre Erkrankungen, nichtalkolische Fettleber und verursacht nachweislich Alzheimer-Pathologie.

Quatrefolic® (das Glucosaminsalz von 5-Methyltetrahydrofolat) ist die sogenannte vierte Generation des Folats. Seine hohe Bioverfügbarkeit vermeidet eine Hyperhomocysteinämie.

  • Vitamin B6
    Vitamin B6 trägt zur normalen psychischen Funktion bei.
    Vitamin B6 trägt zu einem normalen Homocystein-Stoffwechsel bei.

Vitamin B6 trägt zur Verringerung von Müdigkeit und Ermüdung bei.

(nach der Verordnung (EU) Nr. 432/2012)

Zu ihrem Vorteil verwenden wir:

VITAMIN B6 liegt in unserem Produkt in seiner aktivierten Form als PYRIDOXAL-5-PHOSPHAT (P5P) vor und baut Homocystein ab.

Gemeinsam verhindern Ademetionin, Hydroxocobalamin, Quatrefolic® und Pyridoxal-5-Phosphat einen Anstieg des Homocystein-Spiegels im Blut und leisten so einen wichtigen Beitrag zur  körperlichen und geistigen Gesundheit.

  • Zink trägt dazu bei, die Zellen vor oxidativem Stress zu schützen.
    (nach der EU-Verordnung Nr. 432/2012)

Oxidativer Stress ist die Hauptursache des Alterns der Zellen.

Hersteller und Vertrieb:
NUGENIS GmbH, c/o LEBENSAFT, Prinz Eugen-Straße 66, A-1040 Wien, Österreich

 

Ihr Eduard Rappold

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Epigenetik und Gesundheit

Alles was Sie über Ademetionin wissen sollten

Eduard Rappold

Dr. Eduard Rappold, MSc ist ein erfahrener Forscher und Arzt, der sich seit Jahrzehnten für geriatrische PatientInnen einsetzt. In seinem Bemühen für Alzheimer-Erkrankte eine immer bessere Versorgung zu ermöglichen, wurde er 2003 mit dem Gesundheitspreis der Stadt Wien für das Ernährungszustandsmonitoring von Alzheimer-Kranken ausgezeichnet. Im Zuge seines Masterstudiums der Geriatrie hat er seine Entwicklung des Epigenetic Brain Protector wissenschaftlich fundiert und empirisch überprüft. Im September 2015 gründete er NUGENIS, ein Unternehmen, mit dem er Wissenschaft und Anwendung zusammenbringen möchte. Damit können Menschen unmittelbar von den Ergebnissen der Angewandten Epigenetik für ihre Gesundheit profitieren. Mit dem Epigenetic Brain Protector hat Dr. Eduard Rappold, MSc bereits für internationales Aufsehen gesorgt – auf der international wichtigsten Innovationsmesse, der iENA, wurde er 2015 mit einer Goldmedaille für hervorragende Leistungen zum Schutz vor Neurodegeneration ausgezeichnet. Auf den Webseiten epigenetik.at und facebook.com/nugenis können Themen zur Epigenetik und Aktuelles nachgelesen werden.