Prävention und Therapie der frühen Alzheimer-Demenz-Erkrankung und Epigenetik

S-Adenosylmethionin reduziert die Amyloidpathologie und verbessert die Kognition in einem Alzheimer-Modell

Zusammenfassend wurde experimentell gezeigt, dass die globale ZNS-Hypomethylierung, die mit dem Aβ-Aufbau verbunden ist, bei angemessenen Dosen durch die (-)-S-Adenosyl-L-Methionin-(Ademetionin)-Verabreichung rechtzeitig moduliert werden kann. Eine rechtzeitige Gabe von (-)-S-Adenosyl-L-Methionin- (Ademetionin), beginnend in frühen Stadien der Alzheimer-Erkrankung, war ausreichend, um die kognitiven Ergebnisse zu verbessern. Die positiven Wirkungen von (-)-S-Adenosyl-L-Methionin- (Ademetionin) auf die Verhinderung der Amyloid-Akkumulation und nachfolgender Gedächtnisdefizite wurden durch die Wiederherstellung der Methylierung des Bace-1- Promotors vermittelt. Es zeigte sich, dass Bace-1- Promotor-Hypomethylierung im menschlichen Kontext relevant ist, da ein Zusammenhang zwischen spezifischer CpGs-Methylierung und Amyloid-Pathologie und Tau-Pathologie (Tangle-Belastung) oder kognitiver Funktion besteht. Am wichtigsten ist, dass niedrige (-)-S-Adenosyl-L-Methionin- (Ademetionin) -Präventiv-Dosen zu besseren Ergebnissen führten als höhere Dosen, was auf eine Feinregulierung der DNA-Methylierungs-/Demethylierungs-Homöostase im ZNS hindeutet.

Eine globale DNA-Hypomethylierung im ZNS reicht aus, eine beginnende Aβ-Pathologie zu provozieren, da die krankheitsverschlimmernde Gene von bace-1 die Alzheimer-Demenz-Neuropathologie beschleunigen.

Diese Daten unterstützen die kausale Rolle der DNA-Demethylierung in der Alzheimer-Demenz—Pathologie. Angesichts der Tatsache, dass (-)-S-Adenosyl-L-Methionin- (Ademetionin) beim Menschen sicher und gut verträglich ist, können die Studien-Ergebnisse einen translationalen Wert für Personen mit einem Alzheimer-Demenz – Risiko haben, um an Alzheimer-Demenz nicht zu erkranken.

Do Carmo, S., Hanzel, C., Jacobs, M. et al. Rescue of Early bace-1 and Global DNA Demethylation by S-Adenosylmethionine Reduces Amyloid Pathology and Improves Cognition in an Alzheimer’s Model. Sci Rep6, 34051 (2016). https://doi.org/10.1038/srep34051

Die Wechselwirkung von DSCAML1-Enhancern mit ihrem Ziel-BACE1-Promotor führt zur Überproduktion von Aβ-Peptiden, die schließlich Plaques bilden. Die Reaktivierung von Zellzyklusgenen erleichtert die Tau-Hyperphosphorylierung und führt zusammen mit Aβ-Plaques zur Bildung und Ausbreitung von Taupathologien, was zum neuronalen Tod und damit zu kognitiven Alzheimer-Demenz-Symptomen führt.

Peipei Li, et al. Epigenetic dysregulation of enhancers in neurons is associated with Alzheimer’s disease pathology and cognitive symptoms. Nature Communications volume 10, Article number: 2246 (2019)

Tau-Pathologie (Tau-Tangles führen zu Transportbehinderung innerhalb des Neurons) sind Folgen von Hypomethylation des MaoB- Promotor-Gens und von daraus induzierten oxidativem Stress.

Durch den singulären Methyl-Gruppen-Donator (-)-S-Adenosyl-L-Methionin- (Ademetionin) wird die bereits im frühen Lebensalter auftretende Hypomethylierung von drei wichtigen Gen-Promotoren an der DNA wieder rückgängig gemacht. Es handelt sich um die Promotoren der Monoaminooxidase B (MaoB), des beta-site amyloidprecursor protein cleaving enzyme 1 (bace-1) und des Presenilin1 (Teil der Gamma-Sekretase), die für die Alzheimer-Demenz-Erkrankung verantwortlich sind. Somit wird die Expression (vermehrte Aktivität) von Monoaminooxidase B, Beta-Sekretase und Presenilin1 epigenetisch stillgelegt (Gene Silencing). Presenilin1 aus den zytotoxisch wirkenden Dopaminabbauprodukten in den Neuronen und die Ansammlung von neurotoxischem Amyloid im Gehirn wird damit verhindert. Die Gehirnzellen sind so durch epigenetische Mechanismen vor Neurodegeneration geschützt.

Louise Jones et al. RNA–DNA Interactions and DNA Methylation in
Post-Transcriptional Gene Silencing. The Plant Cell, Vol. 11, 2291–2301, December 1999

 

(-)-S-Adenosyl-L-Methionin (Ademetionin) ist eines das am weitesten verbreitete kleine Biomolekül in unserem Organismus und ist an ähnlich vielen metabolischen Vorgängen beteiligt wie Adenosintriphosphat (ATP), Geller et al., 1997.

In der Zellen wird das natürliche (-)-S-Adenosyl-L-Methionin ((S)-Epimer) aus L-Methionin und ATP durch die Methioninadenosyltransferase (MAT) synthetisiert.

Aber nur das (-)/(S)-Epimer ist für enzymkatalysierte Gruppenübertragungsreaktionen relevant. Das (+)/(R)-Epimer kann sogar inhibierende Wirkung auf einige Methyltransferasen haben (Borchardt et al., 1976). Achten Sie bei ihrem Einkauf darauf!

EBP© – Epigenetic Brain Protector

(-)-S-Adenosyl-L-Methionin (Ademetionin) liegt in seiner biologisch aktiven (S,S) Form in präventiver Dosierung von 400 mg pro Kapsel vor.

(-)-S-Adenosyl-L-Methionin (Ademetionin) ist der singuläre Methylgruppendonor  bei der Transmethylierung an die Erbsubstanz (DNA + Histone).

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Ihr

Eduard Rappold

Dr. Eduard Rappold, MSc ist ein erfahrener Forscher und Arzt, der sich seit Jahrzehnten für geriatrische PatientInnen einsetzt. In seinem Bemühen für Alzheimer-Erkrankte eine immer bessere Versorgung zu ermöglichen, wurde er 2003 mit dem Gesundheitspreis der Stadt Wien für das Ernährungszustandsmonitoring von Alzheimer-Kranken ausgezeichnet. Im Zuge seines Masterstudiums der Geriatrie hat er seine Entwicklung des Epigenetic Brain Protector wissenschaftlich fundiert und empirisch überprüft. Im September 2015 gründete er NUGENIS, ein Unternehmen, mit dem er Wissenschaft und Anwendung zusammenbringen möchte. Damit können Menschen unmittelbar von den Ergebnissen der Angewandten Epigenetik für ihre Gesundheit profitieren. Mit dem Epigenetic Brain Protector hat Dr. Eduard Rappold, MSc bereits für internationales Aufsehen gesorgt – auf der international wichtigsten Innovationsmesse, der iENA, wurde er 2015 mit einer Goldmedaille für hervorragende Leistungen zum Schutz vor Neurodegeneration ausgezeichnet. Auf den Webseiten epigenetik.at und facebook.com/nugenis können Themen zur Epigenetik und Aktuelles nachgelesen werden.