Chronische Lebererkrankungen und Epigenetik

Chronische Lebererkrankungen haben eine beeinträchtigte (-)-S-Adenosyl-L-Methionin (Ademetionin)-Biosynthese

Patienten mit chronischer Lebererkrankung haben eine beeinträchtigte (-)-S-Adenosyl-L-Methionin (Ademetionin)-Biosynthese. Denn Menschen mit Lebererkrankungen können Methionin, eine essentielle schwefelhältige Aminosäure, nicht metabolisieren, was zu erhöhten Methionin-Monzentrationen im Blut führt. Die erhöhten Konzentrationen von Methionin im Blut werden durch die verringerte Aktivität der Methioninadenosyltransferase (MAT) ‐ MAT I/III (ein leberspezifisches Isoenzym) verursacht.

So haben Patienten mit Zirrhose verschiedener Ätiologie, einschließlich Alkohol, durch den quantitativen Mangel an gesunden Leberzellen, eine verminderte hepatische Methioninadenosyltransferase (MAT)-Aktivität und (-)-S-Adenosyl-L-Methionin (Ademetionin)-Biosynthese.

In der Leber wird bis zur Hälfte der täglichen Aufnahme von Methionin in (-)-S-Adenosyl-L-Methionin (Ademetionin) umgewandelt und es finden bis zu 85 % aller Methylierungsreaktionen statt.

Unter Transmethylierung versteht man  die Übertragung von Methylgruppen von einem Methylgruppendonor, hauptsächlich durch (-)- S-Adenosyl-L-Methionin, auf Biomoleküle wie DNA, RNA, Histone, Aminosäuren und Proteine unter der katalytischen Wirkung von Transmethylasen (Methyltransferasen).

Nichtalkoholische Fettlebererkrankung durch (-)-S-Adenosyl-L-Methionin (Ademetionin)-Mangel

Hepatischer (-)-S-Adenosyl-L-Methionin (Ademetionin)-Mangel erhöht die Anfälligkeit für eine nichtalkoholische Fettlebererkrankung mit einem Anteil von 75% . Diese umfasst zum einen die nichtalkoholische Fettleber (Steatosis hepatis) sowie die nichtalkoholische Steatohepatitis.

Schädliche Algenblüten als Hepatotoxin

Eine besondere Stellung nimmt das Microcystine ein. Microcystine sind die am weitesten verbreiteten cyanobakteriellen Toxine, die hauptsächlich von Microcystis aeruginosa in Süßwasserseen und Flüssen auf der ganzen Welt produziert werden und schädliche Algenblüten bilden kann.  Diese Oligopeptide hemmen zahlreiche Phosphatasen und führen so zur einer Hyperphosphorylierung, die letztlich das Zytoskelett der Zellen zerstört, sodass die Zellen in der Folge absterben. Offensichtlich begleitet dieses Toxin derart lange, damit sich spezifsche Transporter in der Leber, dem Hauptzielorgan, entwickeln konnten. Mircocystine greifen wohl direkt in die miRNA-Regulation ein und verändern die Zellteilung bzw. zahlreiche Signalwege. Eine relevante Folge ist die nichtalkoholische Fettlebererkrankung.

Durch Alkoholkonsum bedingter Leberschaden

An durch Alkoholkonsum verursachten Lebererkrankung sterben jedes Jahr weltweit etwa 2,5 Millionen Menschen; 320.000 davon sind junge Menschen zwischen 15 und 29 Jahren. Basierend auf Schätzungen für 2004 war Alkohol für fast 4 % aller Todesfälle weltweit verantwortlich.

Die Leberschäden bei nichtalkoholische Fettlebererkrankung sind qualitativ nicht von den durch Alkohol verursachten zu unterscheiden, wenngleich die Progression bei der nichtalkoholische Fettlebererkrankung langsamer verläuft und die histologischen Veränderungen geringer ausfallen.

Das hepatozelluläre Karzinom (HCC)

Das hepatozelluläre Karzinom ist weltweit einer der häufigsten bösartigen Tumoren. Etwa 6 % aller Krebserkrankungen beim Mann und circa 3 % bei der Frau sind Leberzellkarzinome. Leberbedingte Komplikationen entwickeln sich in einem Zeitraum von über 8 bis 28 Jahren.

(-)-S-Adenosyl-L-Methionin (Ademetionin) kontrolliert nicht nur das Leberwachstum, sondern reguliert auch die Apoptose, die spontane Entwicklung von Steatohepatitis und hepatozellulärem Karzinom (HCC). In Leberkrebszellen, aber nicht in normalen menschlichen Hepatozyten, kann (-)-S-Adenosyl-L-Methionin (Ademetionin) selektiv Bcl-x induzieren, eine alternativ gespleißte Isoform von Bcl-x (L), die die Apoptose fördert und als ein potenter Inhibitor des Zelltods wirkt.

Prävention des Leberzellschadens durch (-)-S-Adenosyl-L-Methionin (Ademetionin) -Supplementation

(-)-S-Adenosyl-L-Methionin (Ademetionin), der hauptsächliche biologische Methyldonor, wird aus Methionin und ATP in einer durch Methioninadenosyltransferase (MAT) katalysierten Reaktion synthetisiert.

Änderungen des Lebensstils haben das Potenzial, den Leberschaden zu verringern und die Zufuhr von (-)-S-Adenosyl-L-Methionin (Ademetionin) kann die Aktivität der wichtigsten hepatischen Enzyme wiederherstellen, die am Kohlenstoff 1- (Methionin)- Zyklus für die Transmethylierung der Erbsubstanz, Spermidin-Synthese und Glutathion-Synthese (zelluläres Antioxidans) beteiligt sind.

Daher kann eine präventive  (-)-S-Adenosyl-L-Methionin (Ademetionin) -Supplementation gemeinsam mit einer Lifestyle-Änderung zu einem krankheitsvermeidenden Exposom hin, die nichtalkoholische Fettlebererkrankung und die durch Alkohol oder andere Hepatotoxine oder beides verursachten Lebererkrankungen abschwächen und die Bildung von Leberzell-Karzinomen weitgehendst verhindern.

Literaturangaben sind auf Anfrage erhältlich.

Ihr

Eduard Rappold

 

(-)-S-Adenosyl-L-Methionin (Ademetionin) ist eines das am weitesten verbreitete kleine Biomolekül. Es kommt in prokaryotischen und eukaryotischen Zellen vor und ist an ähnlich vielen metabolischen Vorgängen beteiligt wie Adenosintriphosphat (ATP, Geller et al., 1997).

In lebenden Zellen wird das natürliche (-)-S-Adenosyl-L-Methionin ((S)-Epimer) aus L-Methionin und ATP durch Methioninadenosyltransferase (MAT) synthetisiert.

Nur das (-)/(S)-Epimer ist für enzymkatalysierte Gruppenübertragungsreaktionen relevant. Das (+)/(R)-Epimer kann sogar inhibierende Wirkung auf einige Methyltransferasen haben (Borchardt et al., 1976). Achten Sie bei ihrem Einkauf darauf!

 

EBP© – Epigenetic Brain Protector

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Ademetionin liegt in seiner biologisch aktiven (S,S) Form in präventiver Dosierung von 400 mg pro Kapsel vor.

Ademetionin ist der singuläre Methylgruppendonor  bei der Transmethylierung an die Erbsubstanz (DNA + Histone).

 

 

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Dr. Eduard Rappold, MSc ist ein erfahrener Forscher und Arzt, der sich seit Jahrzehnten für geriatrische PatientInnen einsetzt. In seinem Bemühen für Alzheimer-Erkrankte eine immer bessere Versorgung zu ermöglichen, wurde er 2003 mit dem Gesundheitspreis der Stadt Wien für das Ernährungszustandsmonitoring von Alzheimer-Kranken ausgezeichnet. Im Zuge seines Masterstudiums der Geriatrie hat er seine Entwicklung des Epigenetic Brain Protector wissenschaftlich fundiert und empirisch überprüft. Im September 2015 gründete er NUGENIS, ein Unternehmen, mit dem er Wissenschaft und Anwendung zusammenbringen möchte. Damit können Menschen unmittelbar von den Ergebnissen der Angewandten Epigenetik für ihre Gesundheit profitieren. Mit dem Epigenetic Brain Protector hat Dr. Eduard Rappold, MSc bereits für internationales Aufsehen gesorgt – auf der international wichtigsten Innovationsmesse, der iENA, wurde er 2015 mit einer Goldmedaille für hervorragende Leistungen zum Schutz vor Neurodegeneration ausgezeichnet. Auf den Webseiten epigenetik.at und facebook.com/nugenis können Themen zur Epigenetik und Aktuelles nachgelesen werden.