Meditation – der sanfte Weg gesund zu sein – und Epigenetik

Vor mehr als vierzig Jahren hat der Molekularbiologe Jon Kabat-Zinn das MBSR-Programm (Mindfulness Based Stress Reduction, Achtsamkeitsbasierte Stressreduktion in JON KABAT-ZINN Gesund durch Meditation – Das vollständige Grundlagenwerk zu MBSR ) entwickelt, um zunächst vor allem SchmerzpatientInnen, in der Folge aber auch bei vielen (vor allem psychosomatischen) Erkrankungen Erleichterung zu verschaffen. Er fügte dafür Elemente aus der buddhistischen Meditationspraxis, dem Yoga und modernen neurobiologischen Erkenntnissen zusammen, die vor allem auf der relativ neuen Entdeckung der Neuroplastizität beruhen: Wenn wir unsere Nervenverbindungen regelmäßig trainieren, kann das unheilsame Strukturen auflösen und unsere Art der Wahrnehmung und des Umgangs mit Herausforderungen positiv verändern.

Neben körperlicher Betätigung, die auf Bewegung setzt, können auch ruhigere Aktivitäten einen Effekt auf das Epigenom haben. Das gilt für die Meditation bei vollem Bewusstsein, deren positive Effekte in geistiger wie in körperlicher Hinsicht heute immer stärker anerkannt werden. Epigenetik gibt ein besseres Verständnis der beteiligten Mechanismen.

Für eine Studie baten amerikanische Forscher 19 Personen, Meditationübungen zu machen und sich für acht Stunden am Stück in einen Zustand der mind-fullness (Achtsamkeit) zu versetzen. Anschließend wurde untersucht, ob zwischen ihnen und einer zweiten Gruppe, die man einfach gebeten hatte, irgendetwas Ruhiges zu tun, hinsichtlich der Genexpression Unterschiede bestanden. Bei der Meditationsgruppe konnten Modifikationen bei der Expression vieler Gene nachgewiesen werden, insbesondere solcher, die in Verbindung mit entzündungsfördernden Wirkungen stehen. Auch hier ist die Aktivierung der Gene vorübergehend, doch können wir im Falle von körperlichem  und mentalem Training die positiven Effekte länger anhalten, indem persistente molekularer Netzwerke etabliert werden. Meditation ist also ein Schlüssel,um die Steuerung unseres Epigenoms positiv zu beeinflussen.

Veränderungen der Gehirn- und Immunfunktion, die durch Achtsamkeitsmeditation hervorgerufen werden

Ein 8-wöchiges klinisches Trainingsprogramm in Achtsamkeitsmeditation hat nachweisbare Auswirkungen auf die Gehirn- und Immunfunktion. Es kommt zu einer signifikanten Zunahme der linksseitigen vorderen Aktivierung, Diese Ergebnisse legen nahe, dass Meditation die Gehirn- und Immunfunktion positiv verändern kann.

Meditation reduziert Angststörung

Meditationsgebundene Angstentlastung ist mit einer Aktivierung der Bereiche mit den exekutiven Funktionen des präfrontalen Cortex verbunden.

Während der Meditation gab es mehr Aktivität im ventromedialen präfrontalen Cortex, dem Bereich des Gehirns, der Sorge und Angst kontrolliert.

Der Bereich des Gehirns, der mit der Reaktion auf Bedrohungen verbunden ist, die Amygdala (Mandelkern), ist bei Meditierenden kleiner, während der Bereich des Gehirns, der mit nachdenklichen Reaktionen verbunden ist – der präfrontale Kortex – größer ist. Diese Veränderungen deuten darauf hin, dass Achtsamkeit reaktive, ängstliche Reaktionen verringert, die toxischen Stress verstärken.

Mithilfe von bildgebenden Verfahren des Gehirns, wie fMRT (Functional Magnetic Resonance Imaging) haben Wissenschaftler gezeigt, dass Meditation die Dichte von Neuronen und damit die Aktivität in der Amygdala reduziert und die Neuronendichte im präfrontalen Kortex erhöht, der ein wichtiger Bereich für die Regulierung von Emotionen ist. Im Wesentlichen schrumpft das reaktive Angstzentrum des Gehirns (Mandelkern) und das nachdenklichere Reaktionszentrum des Gehirns im präfrontalen Kortex wächst.

Eine achtsamkeitsbasierte kognitive Therapie schützt Patienten ebenso gut vor einem Rückfall in eine Depression wie herkömmliche Medikamente

Bei dieser achtsamkeitsbasierten kognitiven Therapie werden Patienten darin geschult, negative Gedanken und Gefühle zu erkennen, zu akzeptieren und mit ihnen umzugehen, statt in neue Depressionen abzugleiten. Die Rückfallrate bei den Patienten, die sich der meditativen Therapie unterzogen hatten, lag bei 44 Prozent. Bei den mit Antidepressiva behandelten Versuchsteilnehmern waren es 47 Prozent.

Meditation könnte somit eine wirksame Alternative für Patienten darstellen, die Antidepressiva nicht vertragen.

Eine kürzlich erschienene systematische Übersichtsarbeit im Journal of the American Medical Association (JAMA) fand heraus, dass „Meditationsprogramme zu einer kleinen bis mäßigen Reduzierung mehrerer negativer Dimensionen von psychischem Stress führen können. “ Das klingt vielleicht nicht allzu aufregend. Die Autoren führen jedoch weiter aus, dass die Wirkungen eines Achtsamkeitsmeditationsprogramms der „Verwendung eines Antidepressivums in einer Grundversorgungspopulation, jedoch ohne die damit verbundenen Nebenwirkungen und Arzneimittelwechselwirkungen“ gleichkommen.

Mit anderen Worten, Achtsamkeitsmeditationsprogramme haben eine ähnliche Wirkung wie Antidepressiva, die oft gegen Angstzustände und Depressionen verschrieben werden. Und das ist tatsächlich sehr aufregend – die sichere Praxis der Achtsamkeit kann ähnliche Wirkungen zeigen wie riskantere/weniger verträgliche Antidepressiva!

Meditation verlangsamt Gehirnalterungsrate

Yongey Mingyur Rinpoche (YMR) ist ein tibetisch-buddhistischer Mönch und renommierter Meditationspraktizierender und -lehrer, der außergewöhnlich viele Stunden seines Lebens mit Meditation verbracht hat. Das Gehirnalterungsprofil dieses erfahrenen Meditierenden im Vergleich zu einer Kontrollpopulation wurde mithilfe eines maschinellen Lernrahmens untersucht, der das „Gehirnalter“ aus der Bildgebung des Gehirns schätzt.

Die Gehirnalterungsrate von YMR erschien langsamer als die der Kontrollen, was auf eine frühe Reifung und verzögerte Alterung hindeutet. Mit 41 Jahren ähnelte sein Gehirn dem eines 33-Jährigen. Spezifische regionale Veränderungen unterschieden YMR nicht von Kontrollen, was darauf hindeutet, dass die Gehirnalterungsunterschiede aus koordinierten Veränderungen resultieren können, die über die graue Substanz verteilt sind.

Literaturangaben sind auf Anfrage erhältlich.

Ihr

Eduard Rappold

 

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Dr. Eduard Rappold, MSc ist ein erfahrener Forscher und Arzt, der sich seit Jahrzehnten für geriatrische PatientInnen einsetzt. In seinem Bemühen für Alzheimer-Erkrankte eine immer bessere Versorgung zu ermöglichen, wurde er 2003 mit dem Gesundheitspreis der Stadt Wien für das Ernährungszustandsmonitoring von Alzheimer-Kranken ausgezeichnet. Im Zuge seines Masterstudiums der Geriatrie hat er seine Entwicklung des Epigenetic Brain Protector wissenschaftlich fundiert und empirisch überprüft. Im September 2015 gründete er NUGENIS, ein Unternehmen, mit dem er Wissenschaft und Anwendung zusammenbringen möchte. Damit können Menschen unmittelbar von den Ergebnissen der Angewandten Epigenetik für ihre Gesundheit profitieren. Mit dem Epigenetic Brain Protector hat Dr. Eduard Rappold, MSc bereits für internationales Aufsehen gesorgt – auf der international wichtigsten Innovationsmesse, der iENA, wurde er 2015 mit einer Goldmedaille für hervorragende Leistungen zum Schutz vor Neurodegeneration ausgezeichnet. Auf den Webseiten epigenetik.at und facebook.com/nugenis können Themen zur Epigenetik und Aktuelles nachgelesen werden.