Cannabinol-Abusus und Epigenetik

Britische Forscher haben nachgewiesen, dass Cannabisrauch das menschliche Erbgut schädigen und so das potenzielle Krebsrisiko erhöhen kann.

Die Droge erfreut sich aufgrund ihrer entspannenden Wirkung weltweiter Beliebtheit und gilt in der traditionellen chinesischen und indischen Medizin als Heilmittel. Cannabisrauch enthält 400 Substanzen, darunter 60 Cannabinoide. Wegen der niedrigen Brennbarkeit enthält dieser Rauch allerdings im Vergleich zu normalem Tabakrauch 50% mehr karzinogene polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe wie Naphthalin, Benzanthrazen und Benzopyren.

Der Cannabis-Extrakt Delta-9-Tetrahydrocannabinol hemmt die Angiogenese-Reaktion indem er die Expression verschiedener Gene blockiert, die mit der Produktion des VEGF (vaskulärer endothelialer Wachstumsfaktor) zusammenhängen und kommt therapeutisch zur Rückbildung von Hirntumoren in klinische Anwendung.

Fragen über die langfristigen Auswirkungen von Marihuana (Cannabis sativa):

Das wichtigste psychoaktive Cannabinoid in Cannabis, Δ 9 -Tetrahydrocannabinol (THC), zielt auf das Endocannabinoid (eCB)-System ab, das eine Schlüsselrolle bei der Entwicklung des Gehirns und mehrerer anderer Organe spielt. Interessanterweise wurde gezeigt, dass DNA-Methylierungsmarkierungen an bestimmten Genorten sogar während der Reifung von Keimzellen bestehen bleiben und somit interessante Kandidaten für die Weitergabe der Langzeitwirkung von Cannabis über mehrere Generationen sind.

Auch die Histon-Lysin-Methylierung hält stabile Veränderungen der Genexpression aufrecht und kann mit den Langzeitwirkungen von Marihuana und verschiedenen Cannabinoiden in Neuronen und anderen Zelltypen in Verbindung gebracht werden, und ebenso Cannabinoid-beeinflusste miRNAs.

Cannabis zielt auf das Endocannabinoid (eCB)-System ab, das zur Organogenese sowie zur Neurogenese und Gliogenese des ZNS beiträgt. Es ist gut dokumentiert, dass das Endocannabinoid (eCB)-System die neuronale Festverdrahtung während der pränatalen Ontogenese steuert, die für die Entwicklung von Nervenbahnen wie dem kortiko-striato-thalamischen Kreislauf relevant ist, die an Sucht und psychiatrischen Störungen beteiligt sind.

Die beiden Cannabinoid-Rezeptoren beeinflussen am reifen Gehirn Lernen und Gedächtnis (z. B. Hippocampus), motorischen Funktionen (z. B. Basalganglien, Kleinhirn), kognitive (Cortex) und emotionale Prozesse (z. B. Striatum, Amygdala, präfrontal) sowie die Regulation physiologischer und metabolischer Prozesse, einschließlich Nahrungsaufnahme und Stressreaktion über die Wechselwirkung der Hypothalamus-Hypophysen-Nebennieren- (HPA) und Gonaden- (HPG) Achsen.

Cannabiskonsum, der für psychiatrische Anfälligkeit relevant ist, betraf das COMT -Gen und das Schizophrenie-Risiko.

COMT (codiert Catechol – O -Methyltransferase, die Catecholamin-Neurotransmitter wie Dopamin metabolisiert) ist ebenfalls seit langem mit dem Substanzkonsum in Verbindung gebracht worden. Ein bekannter Val 108/158 Met COMT-Polymorphismus erhöht die COMT-Aktivität und damit den Dopaminspiegel, der eine entscheidende Rolle bei Belohnung, Motivation, Kognition und anderen mit Sucht verbundenen Verhaltensweisen spielt. Daher waren Jugendliche mit dem Met/Met-Genotyp in Kombination mit hohen Raten der COMT -Promotor-Methylierung weniger wahrscheinlich häufige Cannabiskonsumenten als Jugendliche mit dem Val/Val- oder Val/Met-Genotyp.

Epigenetische Effekte über mehrere Generationen treten auf, wenn ein Umweltauslöser epigenetische Veränderungen induziert, die in mindestens einer nachfolgenden Generation beobachtet werden. Ergebnisse zeigen, dass die Cannabinoid-Exposition in der Keimbahn den Phänotyp der Nachkommen beeinflussen, die molekularen Eigenschaften des Gehirns beeinflussen und möglicherweise ein erhöhtes Risiko für Suchterkrankungen mit sich bringt.

Cannabisabusus führt zu einer schlechten Spermienqualität. Es wurde auch festgestellt, dass Nebenwirkungen des Cannabiskonsums auf die Eierstöcke von Frauen ein höheres Risiko für primäre Unfruchtbarkeit aufgrund von Anovulation darstellen.

Literaturangaben sind auf Anfrage erhältlich.

Ihr

Eduard Rappold

 

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Dr. Eduard Rappold, MSc ist ein erfahrener Forscher und Arzt, der sich seit Jahrzehnten für geriatrische PatientInnen einsetzt. In seinem Bemühen für Alzheimer-Erkrankte eine immer bessere Versorgung zu ermöglichen, wurde er 2003 mit dem Gesundheitspreis der Stadt Wien für das Ernährungszustandsmonitoring von Alzheimer-Kranken ausgezeichnet. Im Zuge seines Masterstudiums der Geriatrie hat er seine Entwicklung des Epigenetic Brain Protector wissenschaftlich fundiert und empirisch überprüft. Im September 2015 gründete er NUGENIS, ein Unternehmen, mit dem er Wissenschaft und Anwendung zusammenbringen möchte. Damit können Menschen unmittelbar von den Ergebnissen der Angewandten Epigenetik für ihre Gesundheit profitieren. Mit dem Epigenetic Brain Protector hat Dr. Eduard Rappold, MSc bereits für internationales Aufsehen gesorgt – auf der international wichtigsten Innovationsmesse, der iENA, wurde er 2015 mit einer Goldmedaille für hervorragende Leistungen zum Schutz vor Neurodegeneration ausgezeichnet. Auf den Webseiten epigenetik.at und facebook.com/nugenis können Themen zur Epigenetik und Aktuelles nachgelesen werden.