Trauer und Epigenetik

Trauer: Die neuronalen Netze der Einsamkeit und Panik– PANIC/Grief- System (Schmerz, Depression)

Mutter Natur (alias Evolution) spricht zu allen Säugetieren und Menschen in der ältesten Sprache, der Sprache der emotionalen Affekte. Diese evolutionär/genetisch ausgestatteten emotionalen Gehirnsysteme mit primären Prozessen sind jedoch keine festen Funktionen, sondern sind in der Lage, während des gesamten Lebens eines Individuums zu lernen und sich an neue Umwelterfahrungen anzupassen, denn der Neokortex wird durch Erfahrung „programmiert“, wobei er von den subkortikalen Funktionen des Gehirns organisiert wird.

Mit dem fortwährenden geführten Erwerb von Erfahrung bietet der Neocortex sicherlich viele Verfeinerungen und Erweiterungen unserer grundlegenden subkortikalen Fähigkeiten mit der Einschränkung, dass ein immer wachsames subkortikales Gehirn seine Vorherrschaft als Reaktion auf genetisch bedingte Weisheit behaupten kann.

In den frühen neunziger Jahren des zwanzigsten Jahrhunderts prägte Jaak Panksepp den Begriff „Affective Neuroscience“ (AN), der heute als einzigartiges Forschungsgebiet in der artübergreifenden Gehirnforschung anerkannt ist. Die primären emotionalen Systeme: ANGST/ TRAURIGKEIT und WUT zählt Panksepp zu den negativen Affekten. Die Liste primärer Emotionen (Uremotionen) die als Überlebensleitfaden dienen, besteht aus sieben gut dokumentierte emotionale Befehlssysteme für primäre Prozesse: (SUCHEN/Erwartung, RAGE/Wut, ANGST/Angst, LUST, SORGE/Nähren, PANIK/Traurigkeit und SPIEL/Soziale Freude). Zahlreiche Forschungen zu klinischen Anwendungen beim Menschen haben die Hypothese gestützt, dass Ungleichgewichte in diesen alten primären emotionalen Systemen stark mit psychiatrischen Störungen wie Depressionen verbunden sind.

Empathie

Empathie ist die Fähigkeit, die Gefühle anderer zu verstehen und zu teilen, indem man sich vorstellt, an ihrer Stelle zu sein.

Alle Säugetiere, wie auch der Mensch, sind fühlende Wesen, was bedeutet, dass es sich wie etwas anfühlt, am Leben zu sein und mit den Herausforderungen in ihrer Welt umzugehen.

Die neuronalen Netze, die an der Bindung beteiligt sind beginnen im periaquäduktalen Grau des Mittelhirns in unmittelbarer Nähe des Bereichs, der physische Schmerzreaktionen („der seelische Schmerz ist unerträglich“) hervorruft, was darauf hindeutet, dass es möglicherweise von den Schmerzkreisläufen herrührt ( Panksepp, 1998 ).

Ob Trauer, Freude oder Schmerz: Sich in die Gefühle anderer Menschen hineinzuversetzen und entsprechend zu reagieren, ist ein wichtiger Baustein unseres sozialen Miteinanders. Das zeigt sich vor allem dann, wenn diese Fähigkeit zur Empathie eingeschränkt ist, beispielsweise bei Menschen mit Autismus. Umgekehrt gibt es auch Menschen, die besonders sensibel auf die Emotionen anderer reagieren.

Direkter Nachweis im Gehirn

Bei den besonders empathischen Menschen waren bestimmte Hirnregionen deutlich stärker durchblutet, während sie Fotos* betrachteten. Vergleichsweise stärker aktiv waren vor allem die Bereiche im Gehirn, die mit Emotionen und Einfühlungsvermögen in Verbindung gebracht werden. Besonders stark ausgeprägt war der Effekt beim Betrachten von Bildern des lächelnden Partners, wobei die “Anteriore Insula” besonders für das Erkennen und Nachvollziehen von Emotionen zuständig ist.

* Fotos von verschiedenen Gesichtern wurden vorlegten. Einige Bilder zeigten traurige, andere fröhliche Gesichtsausdrücke. Eine Serie von Bildern bestand dabei aus Bildern von Fremden, während eine zweite Serie Bilder des Ehepartners der Versuchsperson enthielt.

Außerdem zeigten auch solche Hirnregionen größere Aktivität, die für Aufmerksamkeit und Verarbeitung von Sinneseindrücken verantwortlich sind.

Hochsensible Personen reagieren nicht nur psychologisch anders auf ihre Umwelt, sondern aufgrund ihrer veränderten Hirnfunktionen nehmen sie ihre Umgebung tatsächlich intensiver wahr und reagieren emotionaler darauf.

Oxytocin, Phenylethylamin, Dopamin, Serotonin und die Neuroepigenetik der Sozialität

Gene werden eingeschaltet, die Neuropeptide wie Vasopressin oder Oxytocin produzieren. Ebenso werden Neurotransmitter bei sozialem Verhalten epigenetisch reguliert.

Oxytocin beruhigt und macht sozial kompetenter.

Tatsächlich scheinen Oxytocin und Vasopressin, zwei oft mit sozialem Verhalten in Verbindung gebrachte Hypothalamus-​Hormone, eine wichtige Rolle die Empathie zu spielen, also die Fähigkeit, die Gefühle anderer nicht nur nachzuvollziehen, sondern diese auch mitzufühlen. Von​ Economo-​Neurone sind im anterioren cingulären Cortex (ACC) und in der frontalen Insel (FI) für Empathie zuständig.

Von Economo-Neuronen sind dünn und länglich, mit nur einem Dendriten an jedem Ende. Die Zellen sind viermal größer als die meisten anderen Gehirnzellen und wurden nach dem Professor für Neurologie und Psychiatrie , Constantin von Economo, in Wien, benannt, der diese Spiegelneuronen im menschlichen Gehirn 1926 bereits genau beschrieben hat.

Neurotransmitter bei sozialem Verhalten:

# Phenylethylamin ist ein natürliches Monoaminalkaloid und wirkt beim Menschen als Stimulans zum Entstehen von Lust- und Glücksempfindungen, Kribbeln im Bauch, Schwebegefühl und rauschartiger Sorglosigkeit führt.

# Dopamin > Denken, Entscheiden, Handeln mit den Regelbereichen Antrieb, Motivation (Belohnungsverhalten), Aufmerksamkeit, Aktivität, Feinmotorik, Verhaltenssteuerung und Affektkontrolle.

# Serotonin > Die soziale Erkennung wird durch ein Netzwerk von Oxytocin-sensitiven Neuronen im Hippocampus reguliert. Ausreichend Serotonin im Gehirn führt zu einem Oxytocin – Anstieg.

Abb. Oxytocin-sensitive Neurone des Hippocampus ermöglichen soziale Anerkennung

Ein „normale“ Serotoninspiegel im Hippocampus ist notwendig, um die Oxytocin-sensitiven Neuronen im Hippocampus zu stimulieren und so ein soziales Verhalten zu ermöglichen und führt zum Oxytocin – Anstieg, wirkt als „Bindungshormon“/“Kuschelhormon“.

Die Berechnung der sozialen Reize erfolgt im Gyrus-CA3-Schaltkreis einer Untereinheit des hinteren Hippocampus. DG-CA3 ist ein Netzwerk von Oxytocin-sensitiven Neuronen.

Von dort werden die sozialen Signale außerhalb des Hippocampus an einen Bereich im Vorderhirn weiterleitet, der als Nucleus accumbens bezeichnet wird und der bekanntermaßen eine Reihe sozialer Verhaltensweisen steuert und eine Rolle in der Belohnungssuche, Abneigung, Sucht und Vergnügen spielt.

Milla Bengtsson. Hippocampus Oxytocin Receptors Enable Social Recognition, December 10, 2017

Brain-Scanning-Studien haben ergeben, dass der anteriore cinguläre Cortex (ACC) und die frontale Insel (FI) besonders aktiv sind, wenn Menschen Emotionen erleben, wenn eine Mutter beispielsweise ein schreiendes Baby hört. Beide Bereiche scheinen auch für die „Selbstkontrolle“ wichtig zu sein, etwa um körperliche Schmerz- und Hungerempfindungen wahrzunehmen oder zu erkennen, dass man einen Fehler gemacht hat. Der anteriore cinguläre Cortex (ACC) scheint im Großen und Ganzen an fast jeder geistigen oder körperlichen Anstrengung beteiligt zu sein.

Medienpartner: hoelb/hoeb –
LOSS_expands – coping with grief.

Bitte informieren Sie sich auf der Website brut-wien.at

Epigenetische Signaturen ändern sich mit zunehmendem Alter auf natürliche Weise. Im Allgemeinen ist eine Abnahme der DNA-Methylierung im Genom (Hypomethylierung) zu verzeichnen.

Nutzen einer (-)-S-Adenosyl-L-Methionin (Ademetionin)-Supplementation:

Der altersabhängige Mangel an (-)-S-Adenosyl-L-Methionin (Ademetionin) führt zu einer Überproduktion von Monoaminooxidasen (MAO’s).

(-)-S-Adenosylmethionin (Ademetionin) ist der singuläre Methylgruppenspender für die untermethylierten Promotorregionen von MAO A und MAO B und führt zum Gene – Silencing. Damit ist  die MAO A- und MAO B- Überexpression stillgelegt und Dopamin und Serotonin werden nicht vermehrt abgebaut und stehen dem Gehirn zur Verfügung.

Literaturangaben sind auf Anfrage erhältlich.

Ihr

Eduard Rappold

 

(-)-S-Adenosyl-L-Methionin (Ademetionin) ist eines das am weitesten verbreitete kleine Biomolekül. Es kommt in prokaryotischen und eukaryotischen Zellen vor und ist an ähnlich vielen metabolischen Vorgängen beteiligt wie Adenosintriphosphat (ATP, Geller et al., 1997).

In lebenden Zellen wird das natürliche (-)-S-Adenosyl-L-Methionin ((S)-Epimer) aus L-Methionin und ATP durch Methioninadenosyltransferase (MAT) synthetisiert.

Nur das (-)/(S)-Epimer ist für enzymkatalysierte Gruppenübertragungsreaktionen relevant. Das (+)/(R)-Epimer kann sogar inhibierende Wirkung auf einige Methyltransferasen haben (Borchardt et al., 1976). Achten Sie bei ihrem Einkauf darauf!

 

EBP© – Epigenetic Brain Protector

EBOP©- Epigenetic Burnout Protector

ECP©- Epigenetic Cartilage Protector

Ademetionin liegt in seiner biologisch aktiven (S,S) Form in präventiver Dosierung von 400 mg pro Kapsel vor.

Ademetionin ist der singuläre Methylgruppendonor  bei der Transmethylierung an die Erbsubstanz (DNA + Histone).

 

 

  Auf der NUGENIS – Webseite

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Dr. Eduard Rappold, MSc ist ein erfahrener Forscher und Arzt, der sich seit Jahrzehnten für geriatrische PatientInnen einsetzt. In seinem Bemühen für Alzheimer-Erkrankte eine immer bessere Versorgung zu ermöglichen, wurde er 2003 mit dem Gesundheitspreis der Stadt Wien für das Ernährungszustandsmonitoring von Alzheimer-Kranken ausgezeichnet. Im Zuge seines Masterstudiums der Geriatrie hat er seine Entwicklung des Epigenetic Brain Protector wissenschaftlich fundiert und empirisch überprüft. Im September 2015 gründete er NUGENIS, ein Unternehmen, mit dem er Wissenschaft und Anwendung zusammenbringen möchte. Damit können Menschen unmittelbar von den Ergebnissen der Angewandten Epigenetik für ihre Gesundheit profitieren. Mit dem Epigenetic Brain Protector hat Dr. Eduard Rappold, MSc bereits für internationales Aufsehen gesorgt – auf der international wichtigsten Innovationsmesse, der iENA, wurde er 2015 mit einer Goldmedaille für hervorragende Leistungen zum Schutz vor Neurodegeneration ausgezeichnet. Auf den Webseiten epigenetik.at und facebook.com/nugenis können Themen zur Epigenetik und Aktuelles nachgelesen werden.