Nähe und Abstand nach der Corona-Virus-Krise

Nähe und Abstand

Besinnen wir uns unser Europäischen Prägung, geformt vom klassischen Griechenland, vom klassischen italienischen oder römischen Kreis und den keltischen und germanischen Einflüssen. Es ist die Achtung des Individuums und vor einem individuellen Weg.

Das ist der wesentliche Unterschied zu allen Kulturen, die aus dem Osten kamen. Dem Strom der ursprünglichen europäischen Tradition wurde die nahöstliche Überlieferung, sprich christliche Tradition, darübergelegt, mit der Denken und Wertvorstellungen dem europäischen Denken genau entgegengesetzt waren und heute noch sind. Im Nahen Osten zählt die Zugehörigkeit zur Gemeinschaft. Man ist keine individuelle Persönlichkeit, sondern ein Mitglied der Gesellschaft, ein Organ eines Organismus. Alles wird mit starker Betonung des Rituellen, Gesetzmäßigen getan.

Es wurde festgesetzt, so zu denken, was Gott denkt und wie man damit umzugehen hatte, statt auf die andere Erfahrung, das Erlebnis der göttlichen Kraft, die in unserem Herzen wirkt zu hören. Christus, die Gottheit im eigenen Herzen und die Metapher und das Symbol der transzendenten Kraft, die unser Leben in seinem Kern und Wesen trägt, ist so zum Ende gekommen.

Am Platz de la Revolution, arbeitete im schrecklichen Auf- und Niedergehen, die Guillotine, als „Schwert des Patriotismus“ und machte Europa infolge zu dem, was es jetzt sein soll, eine Vermassung.

„Dass etwas die Menschen dazu zwinge, zu Masse zu werden, schien mir offenkundig und unwiderlegbar, dass die Masse zu Einzelnen zerfiel, hatte nicht weniger Evidenz, ebenso dass diese Einzelnen wieder Masse werden wollten […]“, ist Canettis Zugang zu Massenphänomenen. Der Verlust jeder Individualität werde dabei als befreiender Akt betrachtet, da der Einzelne nicht mehr alleine der chaotischen Welt angstvoll gegenüber stehe.

“Die Grundbefindlichkeit des Menschen ist die Angst!” (Martin Heidegger)

Die Zahl Angsterkrankter ist besorgniserregend. Die Wahrscheinlichkeit, im Verlaufe des Lebens an einer Angststörung zu erkranken, liegt bei etwa zwanzig Prozent. Der durchschnittliche Beginn der Erkrankung liegt bei elf Jahren. Damit zählen Angsterkrankungen nicht nur zu den häufigsten psychischen Störungen, sondern auch zu denjenigen mit frühestem Krankheitsbeginn.

Die Grundbefindlichkeit der Angst und dass der Einzelne in der Masse seine Sicherheit sucht, zeigt sich im globalen geschäftlichen Reiseverkehr, Massentourismus, Massenveranstaltungen, Parteitagen, Versammlungen, Kongressen, Treffen der Politiker für Bildmaterial der großen Gruppe u.a.m..

Das ist nun alles erschlafft

Schon im Jahr 2003 erschreckte eine neue Erkrankung die Welt. Leute hatten Angst zu reisen, die Wirtschaft von Ländern und Städten wurde stark betroffen, und die Medien waren voll mit Schreckensmeldungen. Die Krankheit war SARS (severe acute respiratory syndrome). Neuerlich wird 2020 wieder weltweit an Strategien zur Eindämmung dieser Pandemie gearbeitet. Es ist ein Wettlauf gegen die Zeit.

Aber nicht das SARS-CoV19 Virus ist schuld an der Katastrophe, sondern der Mensch und seine gesuchte Mobilität und Rücksichtslosigkeit mit all ihren negativen side effects, auf Umwelt, unangemessenen Ressourcenverbrauch, Klima, Ökologie und Lärm; und der Stillstand der Gesellschaft jetzt, hat nun ein unwägbares wirtschaftliches Desaster zur Folge.

Wie kann eine Lösung  in der Zukunft sein?

Besinnen wir uns auf unsere technischen Möglichkeiten und ändern wir unser Verhalten.

Nicolaus Cusanus, als erste deutsche Humanisten in der Epoche des Übergangs zwischen Spätmittelalter und Früher Neuzeit, sieht in seiner mathematischen Theologie „Gott als den Kreis, dessen Mittelpunkt überall ist“. Damit hat sich die personengebundene weltumspannende Motilität aufgehoben. Es gilt: ein ruhender Ort erreicht alle vorstellbaren Orte.

Timothy Berners-Lee, ein britischer Physiker und Informatiker, hat 1989 am CERN das Projekt “World Wide Web” beantragte. 1990 waren der erste Webserver und der erste Webbrowser fertig. Das World Wide Web war geboren. Damit ist digitale weltumspannende und unendliche Mobilität möglich geworden.

Der Kreis als unser Zentrum und  sein „Mittelpunkt, der überall ist“  erschließt uns mit der Nutzung des World Wide Web  global alle von uns gewünschten Zielpunkte.

Beschränken wir unsere Mobilität auf körperliche Ertüchtigung in unserer Nähe und setzen wir das World Wide Web für alles das ein, was uns nützen soll .

Die Welt mittels Technik kommt uns mit allem nahe, ohne dass der gesamte Körper transportiert und transferiert werden muss.

 

Ihr Eduard Rappold

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Eduard Rappold

Dr. Eduard Rappold, MSc ist ein erfahrener Forscher und Arzt, der sich seit Jahrzehnten für geriatrische PatientInnen einsetzt. In seinem Bemühen für Alzheimer-Erkrankte eine immer bessere Versorgung zu ermöglichen, wurde er 2003 mit dem Gesundheitspreis der Stadt Wien für das Ernährungszustandsmonitoring von Alzheimer-Kranken ausgezeichnet. Im Zuge seines Masterstudiums der Geriatrie hat er seine Entwicklung des Epigenetic Brain Protector wissenschaftlich fundiert und empirisch überprüft. Im September 2015 gründete er NUGENIS, ein Unternehmen, mit dem er Wissenschaft und Anwendung zusammenbringen möchte. Damit können Menschen unmittelbar von den Ergebnissen der Angewandten Epigenetik für ihre Gesundheit profitieren. Mit dem Epigenetic Brain Protector hat Dr. Eduard Rappold, MSc bereits für internationales Aufsehen gesorgt – auf der international wichtigsten Innovationsmesse, der iENA, wurde er 2015 mit einer Goldmedaille für hervorragende Leistungen zum Schutz vor Neurodegeneration ausgezeichnet. Auf den Webseiten epigenetik.at und facebook.com/nugenis können Themen zur Epigenetik und Aktuelles nachgelesen werden.