EMPATHIE UND FEINFÜHLIGKEIT

Empathie ist die Fähigkeit, die Gefühle anderer zu verstehen und zu teilen, indem man sich vorstellt, an ihrer Stelle zu sein.

Ob Trauer, Freude oder Schmerz: Sich in die Gefühle anderer Menschen hineinzuversetzen und entsprechend zu reagieren, ist ein wichtiger Baustein unseres sozialen Miteinanders. Das zeigt sich vor allem dann, wenn diese Fähigkeit zur Empathie eingeschränkt ist, beispielsweise bei Menschen mit Autismus. Umgekehrt gibt es auch Menschen, die besonders sensibel auf die Emotionen anderer reagieren. Hochbegabte zeigen, dass die überwiegende Mehrzahl der Hochbegabten nicht nur auf geistiger Ebene „hoch ansprechbar“, sondern auch auf emotionaler und sensorischer Ebene hoch empfindsam sind. Hochsensible Personen reagieren nicht nur psychologisch anders auf ihre Umwelt, sondern sie können aufgrund ihrer veränderten Hirnfunktionen ihre Umgebung tatsächlich intensiver wahrnehmen und emotionaler darauf reagieren. Ihre Hirnregionen zeigen größere Aktivität, die für Aufmerksamkeit und Verarbeitung von Sinneseindrücken verantwortlich sind.

 

In der „Geschichte der Gefühle“ des 20. Jahrhunderts ist die Empathie eine erst in jüngerer Zeit neu erfundene Emotion. Ute Frevert (deutsche Historikerin), die das Forschungsbereich der Emotionsgeschichte gegründet hat, spricht von «lost and found emotions».

Für die Empathie zeigt sich, dass es im Gehirn verschiedene Ebenen gibt, die dazu beitragen, dass zwischenmenschliches Miteinander funktioniert. Eine Ebene stellen vermutlich die Spiegelneurone dar, welche als eine Art Fundament betrachtet werden können, denn Spiegelneurone stellen eine innere Simulation der wahrgenommenen Handlung dar.

Von​ Economo-​Neurone (Spiegelneurone) sind im anterioren cingulären Cortex (ACC) und in der frontalen Insel (FI) für Empathie zuständig.

Von Economo – Neurone (Spiegelneurone) sind dünn und länglich, mit nur einem Dendriten an jedem Ende. Die Zellen sind viermal größer als die meisten anderen Gehirnzellen und sind nach einem in Wien ansässigen Neuroanatomen, Constantin von Economo, benannt, der die Neuronen im menschlichen Gehirn 1926 bereits genau beschrieben hat.

Spiegelneuronen sollten die Basis für die Theory of Mind (ToM), Nachahmung und Mitgefühl, also die Empathie als solche sein. Als Theory of Mind bezeichnet man das instinktive Wissen, dass andere Menschen andere Vorstellungen haben als man selbst. Der Frontalcortex wird als das Zentrum gesehen, wenn es um die Theory of Mind und um die Kontrolle kognitiver Fähigkeiten geht. Der Frontalcortex wie auch der Parietalcortex (Aufmerksamkeitsprozesse) verändern sich am stärksten in den Entwicklungsphasen eines Kindes. Die Grundform, Gedanken eines anderen zu erfassen, entsteht dadurch eine gemeinsame Aufmerksamkeit („joint attention“). Diese ist laut dem US-amerikanische Philosophen Alvin Goldman die Grundlage für Empathie.

Sogar gegenüber unbelebten Objekten kann Empathie erzeugt werden. Möglicherweise kann das auch erklären warum man Eigentum oft auf emotionale Weise schützen möchte.

 

Lange Zeit ist man davon ausgegangen, dass der Grad des Mitgefühls eher unflexibel ist, aber dem ist nicht so:

  • Empathieschalter – wir lernen Emotionen an- und auszuschalten

Psychopathen zeigen gegenüber ihren Opfern beträchtliche Gewissenlosigkeit, fehlendes Schuldgefühl und keinerlei Mitgefühl. Gleichzeitig können sich Psychopathen in andere Menschen einfühlen, für ihre Zwecke einspannen und manipulieren, denn Psychopathen können ihre Empathie ein- und ausschalten.

Dementsprechend muss die Psychopathie, fast schon als eine Art besondere Fähigkeit gesehen werden. Da durch sie das Mitgefühl mit dem Betroffenen „gezielt“ abgerufen werden kann. Zuvor ging man stattdessen von einer Funktionsstörung aus.

Im Grundzustand ist der Empathieschalter bei Psychopathen ausgeschaltet.

Unterschiedlichste Berufe (Chirurgen, Rechtsmediziner, Soldaten, Kriegsberichterstatter etc.) müssen beim Zufügen von realen Schmerzen oder bei aspektiven Schrecken und Ekel, lernen die eigene Empathie an- und ausschalten zu können.

Oder denken Sie an einen Steuerberater, der sich hochkonzentriert durch einen Wust von Einkommensteuerformularen, Zahlenkolonen und Belegen durcharbeitet und dabei mühelos die ablenkenden Botschaften aus den emotionalen Zentren des Gehirns auszublenden vermag.

Oder an das technische Genie, dem es leichter fällt, mit Maschinen als mit Menschen umzugehen, weil das für soziale Intuition zuständige neuronale Netz bei ihm so schwach ausgeprägt ist, dass er auf soziale Interaktion einfach weniger Wert legt.

 

Literaturangaben sind auf Anfrage erhältlich.

Ihr

Eduard Rappold

 

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Dr. Eduard Rappold, MSc ist ein erfahrener Forscher und Arzt, der sich seit Jahrzehnten für geriatrische PatientInnen einsetzt. In seinem Bemühen für Alzheimer-Erkrankte eine immer bessere Versorgung zu ermöglichen, wurde er 2003 mit dem Gesundheitspreis der Stadt Wien für das Ernährungszustandsmonitoring von Alzheimer-Kranken ausgezeichnet. Im Zuge seines Masterstudiums der Geriatrie hat er seine Entwicklung des Epigenetic Brain Protector wissenschaftlich fundiert und empirisch überprüft. Im September 2015 gründete er NUGENIS, ein Unternehmen, mit dem er Wissenschaft und Anwendung zusammenbringen möchte. Damit können Menschen unmittelbar von den Ergebnissen der Angewandten Epigenetik für ihre Gesundheit profitieren. Mit dem Epigenetic Brain Protector hat Dr. Eduard Rappold, MSc bereits für internationales Aufsehen gesorgt – auf der international wichtigsten Innovationsmesse, der iENA, wurde er 2015 mit einer Goldmedaille für hervorragende Leistungen zum Schutz vor Neurodegeneration ausgezeichnet. Auf den Webseiten epigenetik.at und facebook.com/nugenis können Themen zur Epigenetik und Aktuelles nachgelesen werden.