Coronavirus macht Ängste

“Die Gefühlslage der ÖsterreicherInnen angesichts der Corona Krise”

Sabine Beinschab ist Unternehmerin mit ihrem Unternehmen – research affairs – im Bereich der Markt- und Motivforschung tätig und sie analysierte im Durchführungszeitraum vom 14. – 17. März 2020:

Die Gefühlslage der ÖsterreicherInnen angesichts der Corona Krise“ (veröffentlicht am 18. März 2020).

In einer tiefenpsychologischen Eigenstudie hat sie die Einstellungen und das Verhalten der ÖsterreicherInnen, mit 500 Online-Interviews dargestellt:

Knapp 60% der ÖsterreicherInnen fühlen sich durch den Corona-Virus verängstigt.

Diese Verängstigung trifft vor allem auf Frauen (69%) und Personen über 50 Jahren (70%) (die ja schließlich auch als Risikogruppe gelten) zu.

Die SteirerInnen und KärntnerInnen (67%) fürchten sich unter den Befragten der einzelnen Bundesländer am stärksten. Die WienerInnen (49%) sind am entspanntesten.

Personen mit schulpflichtigen Kindern (63%) sind ebenfalls stärker verunsichert.

Besonders spannend sind die Details zum Bildungsniveau: Personen mit höherem Bildungsniveau (mindestens Maturaabschluß) haben deutlich weniger Ängste (47%) als jene mit niedrigerem Bildungsniveau (63%), was vermutlich daran liegen könnte, dass diese Personengruppe Nachrichten kritischer hinterfragt. Zudem könnte dafür mitverantwortlich sein, dass es in Akademiker-Familien weniger Kinder gibt.

“Die Grundbefindlichkeit des Menschen ist die Angst!” (Martin Heidegger)

Angst ist eine unangenehme Emotion, die das Vermeiden potenziell schädlicher Situationen motiviert und Angst informiert uns, wenn uns etwas bedroht. Darum ist Angst für unser Überleben so wichtig. Sozialkompetenz ist immer eine Funktion aus dem Verhalten und unseren   biologischen Strukturen.

Epigenetische Ursache der Serotonin-Mangel-Krankheiten: toxischer Stress, Depression, Angst und Zwang

Serotonin ist ein Botenstoff im Gehirn, der im allgemeinen Volksmund als „Glückshormon“ bekannt ist.

Der größte Anteil der serotonergen Neurone liegt im Mittelhirn im Bereich der Raphekerne der Pons. Von dort projizieren die serotonergen Neurone stark verzweigt in alle Teile des Gehirns.

Es wurde gezeigt, dass die L-Allele eine Zunahme der Transkription im SLC6A4-Gen verursachen, was zu einer Zunahme der Anzahl von SLC6A4-Proteinen führt.

Serotonin -Transporter, Mitglied 4 (SLC6A4) ist ein Gen am Chromosom 17, das als Polymorphismus in der Langversion eine Zunahme der Transkription im SLC6A4-Gen verursacht, was zu einer Zunahme der Anzahl von SLC6A4-Proteinen führt, die erzeugt und in die präsynaptische Membran eingefügt werden. Mehr Serotonin-Transporter- Proteine ermöglichen, dass mehr Serotonin in die serotoninerge Präynapse rückaufgenommen wird, was letztendlich zu einer Verringerung des Serotoningehaltes im synaptischen Spalt führt. Die mangelhafte chemische Informationsweitergabe an die Serotoninrezeptoren der postsynaptischen Membran wird generell mit toxischem Stress, Depression oder Angst- und Zwangsstörungen in Verbindung gebracht.

Ihr Eduard Rappold

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Eduard Rappold

Dr. Eduard Rappold, MSc ist ein erfahrener Forscher und Arzt, der sich seit Jahrzehnten für geriatrische PatientInnen einsetzt. In seinem Bemühen für Alzheimer-Erkrankte eine immer bessere Versorgung zu ermöglichen, wurde er 2003 mit dem Gesundheitspreis der Stadt Wien für das Ernährungszustandsmonitoring von Alzheimer-Kranken ausgezeichnet. Im Zuge seines Masterstudiums der Geriatrie hat er seine Entwicklung des Epigenetic Brain Protector wissenschaftlich fundiert und empirisch überprüft. Im September 2015 gründete er NUGENIS, ein Unternehmen, mit dem er Wissenschaft und Anwendung zusammenbringen möchte. Damit können Menschen unmittelbar von den Ergebnissen der Angewandten Epigenetik für ihre Gesundheit profitieren. Mit dem Epigenetic Brain Protector hat Dr. Eduard Rappold, MSc bereits für internationales Aufsehen gesorgt – auf der international wichtigsten Innovationsmesse, der iENA, wurde er 2015 mit einer Goldmedaille für hervorragende Leistungen zum Schutz vor Neurodegeneration ausgezeichnet. Auf den Webseiten epigenetik.at und facebook.com/nugenis können Themen zur Epigenetik und Aktuelles nachgelesen werden.