Mitochondriale Dysfunktion bei Alzheimer-Krankheit – Epigenetik weist den Weg

„Bei Morbus Alzheimer handelt sich um eine unheilbare Störung des Gehirns. Menschen, die an der Alzheimer-Krankheit leiden, werden zunehmend vergesslich, verwirrt und orientierungslos. Dies ist auf das Absterben von Nervenzellen im Gehirn zurückzuführen. „Die Ursache ist nicht zur Gänze geklärt“ (zitiert nach „Öffentliches Gesundheitsportal Österreichs“).

Als kortikale Neurodegeneration, wird die Alzheimer-Krankheit durch die Ablagerung extrazellulären ß-Amyloids und intrazellulärer Neurofibrillen (neurofibrilläre Tangles) definiert. Daraus resultiert ein Synapsen- und Neuronenverlust.

Die Frage, ob Beta-Amyloid Plaques als pathologische Proteine ursächlich sind und am Anfang der Erkrankung stehen, ist bis heute nicht wissenschaftlich dokumentiert. Auch alternative Erklärungsansätze wie die Neuroinflammationshypothese oder der zerebrale Glukose- und Insulin- Stoffwechsel mit der aktuellen Kurzformel „Alzheimer = Typ-3-Diabetes“ als Ursachen lösen die Frage nach dem Anfang der Alzheimer-Krankheit nicht.

Im Gegensatz zu den US-Behörden hat die Europäische Arzneimittel-Agentur den letztverbliebenen Alzheimer-Wirkstoff Aducanumab nicht in Europa zugelassen. Damit wird der Wirkstoff mit dem Handelsnamen Aduhelm auch nicht in Deutschland auf den Markt kommen. Die EMA begründet die Ablehnung des Zulassungsantrages von Hersteller Biogen mit der nicht nachgewiesenen Wirksamkeit und den teilweise schwerwiegenden Nebenwirkungen des Medikamentes, wie zum Beispiel Hirnschwellungen.

In Studien konnte Biogen zwar belegen, dass Aducanumab wirksam die alzheimerspezifischen Eiweiß-Ablagerungen aus Beta-Amyloid im Gehirn entfernt. Ob damit aber die kognitiven Fähigkeiten der Patientinnen und Patienten verbessert werden, konnte nicht nachgewiesen werden

Die Schleier lichten sich:

Maike Telgheder, die im Juni 2022 gemeinsam mit ihrem Kollegen Siegfried Hofmann mit dem Europäischen Mediscience Award als „Media Commentator of the Year“ ausgezeichnet wurde, berichtet im am 02.08.2022 im HANDELSBLATT:

„Alzheimer-Forscher Sylvain Lesné unter Fälschungsverdacht“

Der Fall erschüttert die medizinische Wissenschaft: Der Neurowissenschaftler soll Studien zu den Ursachen von Alzheimer manipuliert haben. Fraglich sind die Folgen für die Medikamentenforschung.

Frankfurt. Als Sylvain Lesné vor 16 Jahren eine viel beachtete Studie zu einer möglichen zentralen Ursache der Alzheimer-Erkrankung in der Fachzeitung „Nature“ veröffentlichte, war er, der Hauptautor, gerade mal 32 Jahre alt. Seine Arbeit wurde in der Fachwelt über Jahre als Beleg für die These zitiert, dass Eiweißablagerungen verantwortlich für die tödliche Erkrankung seien.

Jetzt verdichten sich die Hinweise, dass der französische Neurowissenschaftler seine Veröffentlichung manipuliert hat: Sein Fall erschüttert seit einigen Tagen die medizinische Wissenschaft.

Diskutiert wird nicht nur, inwieweit Lesné der gesamten Alzheimer-Forschung geschadet hat. Die Frage ist auch, ob seine Arbeit zu milliardenschweren Fehlinvestitionen in einen Forschungsansatz geführt hat, der bislang keine wirksamen Medikamente hervorbrachte. So intoniert zumindest das Fachmagazin „Science“ die Angelegenheit. Das Magazin hatte das Ganze ans Licht gebracht.

Lesné, Jahrgang 1974, hatte 2006 in einer Forschungsarbeit das Protein namens Abeta*56 als eine der Ursachen für Alzheimer-Demenz dargestellt. Die Studie des seit 2002 an der Universität von Minnesota tätigen Biochemikers zahlte auf die damals weit verbreitete Hypothese ein, dass Eiweißablagerungen – sogenannte Amyloid-Plaques – für die Gehirnstörungen bei einer Alzheimer-Demenz verantwortlich gemacht werden können.

Alleine im Jahr 2018 gaben die US National Institutes of Health 1,9 Milliarden US-Dollar für Alzheimer-Forschung aus. Einer 2018 durchgeführten Studie zufolge lag die Ausfallrate der Arzneimittelentwicklung bei Alzheimer jedoch bei 99 Prozent.

Quelle: Cummings J, Reiber C, Kumar P. The price of progress: Funding and financing Alzheimer’s disease drug development. Alzheimers Dement (N Y). 2018 Jun 13;4:330-343. doi: 10.1016/j.trci.2018.04.008. PMID: 30175227; PMCID: PMC6118094.

 

Mitochondriale Dysfunktion bei Alzheimer-Krankheit ist eine erworbene epigenetisch induzierte Mitochondriopathie.

  • Mitochondriale Dysfunktion ist ein frühes Ereignis bei der Alzheimer-Krankheit
  • Die Mitochondrien – Kaskade – Hypothese für LOAD (Late-Onset Alzheimer’s Disease, sporadischen Alzheimer-Krankheit)

Es konnte gezeigt werden, dass oxidative Schäden vor der Bildung von Aβ-Plaques auftreten. Kurz gesagt, diese Hypothese besagt, dass bei der sporadischen Alzheimer-Krankheit die mitochondriale Dysfunktion das Hauptereignis ist, das die Ablagerung von Aβ, die synaptische Degeneration als Amyloidopathie, und die Bildung von Neurofibrillary tangles (NFTs) als Tauopathie verursacht.

  • Mitochondriale Dysfunktion, oxidativer Stress und Autophagie hängen eng mit der Alzheimer Demenz- Pathogenese zusammen
  • DNA-Untermethylierung bei (-)-S-Adenosyl-L-Methionin (Ademetionin) -Mangel spielt eine wichtige Rolle bei der Alzheimer-Krankheit
  • Ein Auftreten der Alzheimer Krankheit vor der Pubertät oder im frühen jungen Erwachsenenalter ist möglich

Eine mitochondriale Dysfunktion findet sich bei vielen neurodegenerativen Erkrankungen, wie Huntington (HD = Huntington’s disease), Parkinson (PD = Parkinson’s disease), Alzheimer Demenz (AD = Alzheimer’s disease), Amyotrophe Lateralsklerose (ALS = amyotrophic lateral sclerosis), Schlaganfall, und Epilepsie. Zudem liefern Untersuchungen in den letzten Jahren auch Hinweise für eine Fehlfunktion der Mitochondrien bei psychiatrischen Erkrankungen, wie z.B. Bipolarer Depression (BD) und Depression und bei metabolischen Erkrankungen, wie Diabetes mellitus.

Im Zentrum steht das Mitochondrium –

mitochondriale Dysfunktion

Das Mitochondrium ist der Ort der lebenserhaltenden Energieproduktion (ATP) für unseren Körper, Aber zugleich durch die selbst induzierte ROS-Produktion bei ATP-Mangel, das toxische Ziel und die primäre Ursache für Mitochondrien-, Zell- und Organschäden.

So produzieren Mitochondrien an der inneren Mitochondrienmembran über die Elektronentransportphosphorylierung (Atmungskette), dem Oxidativen Phosphorylation System (OXPHOS), Adenosintriphosphat (ATP) und ROS.

ROS können eine Vielzahl von Molekülen im Mitochondrium und in der Zelle schädigen, z.B. die mitochondriale und nukleäre DNA, mehrfach-ungesättigte Fettsäuren und Proteine. Als Hauptquelle von ROS sind Mitochondrien gleichzeitig hohen Konzentrationen an diesen ausgesetzt und reagieren überdies sehr empfindlich hierauf.

An der äußeren Mitochondrienmembran haften auf der Seite zum intermembranösen Raum Monoaminoxidasen (MAO B und MAO A).

Monoaminooxidasen produzieren über oxidative Desaminierung von monoaminergen Neurotransmittern, z.B. Dopamin, Serotonin, Noradrenalin, Adrenalin das hochreaktive und aggressive Hydroxyl-Radikal •OH.

Das Hydroxyl-Radikal •OH reagiert mit nahezu allen umgebenden Makromolekülen, wie Lipide, Proteine, Desoxyribonukleinsäuren (DNA) und Ribonukleinsäuren (RNA) und oxidiert diese Zellstrukturen und führt so zu vielfältigen Zellschäden einschließlich der Mitochondrienkomponenten aus Lipiden, Proteinen ​​und DNA, das spontan einen qualitativen und danach auch quantitativen Schaden des Mitochondriums zur Folge hat.

 

Literaturangaben sind auf Anfrage erhältlich.

Ihr

Eduard Rappold

 

(-)-S-Adenosyl-L-Methionin (Ademetion) rangiert neben ATP als ein Schlüsselmolekül in der Biologie

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Ademetionin liegt hier in seiner biologisch aktiven (-) Form in präventiver Dosierung von 400 mg pro Kapsel vor.

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Dr. Eduard Rappold, MSc ist ein erfahrener Forscher und Arzt, der sich seit Jahrzehnten für geriatrische PatientInnen einsetzt. In seinem Bemühen für Alzheimer-Erkrankte eine immer bessere Versorgung zu ermöglichen, wurde er 2003 mit dem Gesundheitspreis der Stadt Wien für das Ernährungszustandsmonitoring von Alzheimer-Kranken ausgezeichnet. Im Zuge seines Masterstudiums der Geriatrie hat er seine Entwicklung des Epigenetic Brain Protector wissenschaftlich fundiert und empirisch überprüft. Im September 2015 gründete er NUGENIS, ein Unternehmen, mit dem er Wissenschaft und Anwendung zusammenbringen möchte. Damit können Menschen unmittelbar von den Ergebnissen der Angewandten Epigenetik für ihre Gesundheit profitieren. Mit dem Epigenetic Brain Protector hat Dr. Eduard Rappold, MSc bereits für internationales Aufsehen gesorgt – auf der international wichtigsten Innovationsmesse, der iENA, wurde er 2015 mit einer Goldmedaille für hervorragende Leistungen zum Schutz vor Neurodegeneration ausgezeichnet. Auf den Webseiten epigenetik.at und facebook.com/nugenis können Themen zur Epigenetik und Aktuelles nachgelesen werden.