PROLAKTIN als Stresshormon und Epigenetik

PROLAKTIN als Stresshormon

Monoaminooxidasen (MAO A und MAO B) sind als Enzyme für den Abbau der Gehirnbotenstoffe u.a. Dopamin, Serotonin, Adrenalin und Noradrenalin zuständig. Der resultierende Dopamin-Mangel aus der oxidativen Desaminierung erhöht die Prolaktin-Produktion (Hyperprolaktinämie), da die hemmende Wirkung von Dopamin auf die Prolaktin-Produktion wegfällt.

Prolaktin ist ein bekanntes Stresshormon, das unter körperlicher oder auch seelischer Belastung ansteigt. Zyklusstörungen bei Frauen sind die Folge. In 70 Prozent der Fälle wird eine Milchproduktion in der Brust beobachtet, die jedoch nicht immer spontan, sondern oft nur auf Ausstreichen der Brust hin erkennbar wird. Auch erhöhte männliche Hormone können mit erhöhten Prolaktin-Spiegeln einhergehen. Das wird zum einen mit den niedrigen Blutspiegeln weiblicher Hormone durch den ausbleibenden Eisprung begründet. Zum anderen kann eine Stimulation der Produktion männlicher Hormone in den Nebennieren durch die erhöhten Werte des Prolaktins im Blut Ursache sein und zu Hirsuitismus, männlicher Behaarungstyp bei Frauen, führen. Die Wirkung von Prolaktin beim Mann ist bisher noch nicht vollständig geklärt. Es wird vermutet, dass das Hormon synergistisch mit Testosteron wirkt.

Vesperbilder in der Volksfrömmigkeit für den affektive Schmerz und die Tränen der Mutter, die das Milchbildungshormon Prolaktin enthalten

Ob aus Trauer, Wut, Angst oder Freude: Fast jeder Mensch muss ab und zu weinen. Bei Frauen geschieht dies bis zu 64-mal im Jahr, Männer weinen im Durchschnitt bis zu 17-mal. Dies haben Augenärzte der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft (DOG) ermittelt. Meistens sind es intensive Gefühle, die die Tränen strömen lassen.

Forscher nennen diese Form des Weinens daher auch „emotionale Tränen“. Körperlicher Stress, wie psychischer Schmerz, erhöht den „Prolaktin“-Spiegel. Das Milchbildungshormon „Prolactin“ liegt in den emotionalen Tränen in höherer Konzentration vor.

Die Darstellung der Pietà, auch Vesperbild genannt, hat ihren Ursprung in der persönlichen Frömmigkeit des ausgehenden Mittelalters. Um 1300 entstanden diese Andachtsbilder, die auf das Bedürfnis nach innigem Mitgefühl und Mitleid eingehen und in ergreifender Weise den intimen Moment des Abschiednehmens von Mutter und Sohn darstellen.

Die Pietà-Verehrung fand sie sicherlich auf Wunsch und Verlangen der Gläubigen, allen voran wohl der Mütter, am Karfreitag zur Zeit der Vesper statt. Zu späterer Zeit vermischt sich das Motiv mehr und mehr mit der Marienklage und der affektive Schmerz der Mutter tritt in den Vordergrund.

So verwundert es nicht, dass der Pieta-Typus bis in die Neuzeit beispielsweise in der Gestalt von Kriegerdenkmälern im 20. Jahrhundert der Ausdruck für menschliches Leid war.

Literaturangaben sind auf Anfrage erhältlich.

Ihr

Eduard Rappold

 

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Eduard Rappold ist Autor, Unternehmer und als Arzt wissenschaftlicher Vermittler im Bereich Epigenetik und Präventionsmedizin. Im Zentrum seiner Arbeit steht die Frage, wie Umwelt, Verhalten und biografische Erfahrungen die Regulation unserer Gene beeinflussen – und welche Konsequenzen sich daraus für Gesundheit, Alterungsprozesse und chronische Erkrankungen ergeben. Sein Ansatz verbindet: aktuelle Erkenntnisse der Epigenetik neurobiologische Stressforschung mitochondriale und metabolische Regulation präventive und lebensstilbasierte Medizin Als Betreiber der Plattform epigenetik.at macht er komplexe wissenschaftliche Zusammenhänge für ein breites Publikum zugänglich. Dabei liegt der Fokus auf einer klaren, verständlichen Darstellung ohne Vereinfachung der Inhalte. Ein besonderer Schwerpunkt seiner Arbeit ist die Rolle von chronischem Stress als zentralem biologischen Faktor für Dysregulation, beschleunigtes Altern und Krankheitsentstehung. Eduard Rappold ist zudem Co-Autor einer wissenschaftlichen Studie zur Rolle von Antioxidantien und genetischen Faktoren bei neurodegenerativen Erkrankungen, insbesondere Alzheimer.