Stressmechanismen im Gehirn und die Neurobiologie der Resilienz

„Die Welle beugt sich jedem Winde gern“. Johann Wolfgang von Goethe, Faust II (Thais)

Belastbarkeit bedeutet für die meisten Menschen, „angesichts von Widrigkeiten ein positives Ergebnis zu erzielen“. Dies kann bedeuten, dass man sich biegt und nicht bricht, das heißt, dass man sich von einer schlechten Erfahrung erholt. 

Die individuellen Merkmale, die die flexibleren Ergebnisse ermöglichen, hängen zweifellos von der fundamentalen Fähigkeit eines jeden Menschen ab, die auf Erfahrungen im Lebensverlauf aufbaut, insbesondere in jungen Jahren, die die Entwicklung einer gesunden Gehirnarchitektur fördert und die kognitive Flexibilität unterstützt, die es dem Gehirn ermöglicht, fortzufahren sich mit den laufenden Erfahrungen zu ändern. 

Eine tägliche Meditationspraxis im Hinblick auf das epigenetische Altern im Laufe eines Lebens hat einen schützenden Effekt.

Achtsamkeitsmeditation verstärkt die  Stress-Resilienz  bei Patienten mit generalisierter Angststörung.

An der Georgetown Universität testeten Wissenschaftler die Resilienz der Patienten. Während des Stress-Tests zeichnete das Team die blutbasierten Marker der Stressreaktionen der Teilnehmer auf – das Stresshormon ACTH und die Entzündungsproteine IL-6 und TNF-a.

Die Teilnehmer der Meditationsgruppe hatten einen deutlichen Abfall bei diesen Markern, was nahelegt, dass die Achtsamkeitsmeditation ihnen geholfen hat, mit dem Stress besser fertig zu werden.

Ihr Eduard Rappold

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Epigenetik und Gesundheit

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Eduard Rappold ist Autor, Unternehmer und als Arzt wissenschaftlicher Vermittler im Bereich Epigenetik und Präventionsmedizin. Im Zentrum seiner Arbeit steht die Frage, wie Umwelt, Verhalten und biografische Erfahrungen die Regulation unserer Gene beeinflussen – und welche Konsequenzen sich daraus für Gesundheit, Alterungsprozesse und chronische Erkrankungen ergeben. Sein Ansatz verbindet: aktuelle Erkenntnisse der Epigenetik neurobiologische Stressforschung mitochondriale und metabolische Regulation präventive und lebensstilbasierte Medizin Als Betreiber der Plattform epigenetik.at macht er komplexe wissenschaftliche Zusammenhänge für ein breites Publikum zugänglich. Dabei liegt der Fokus auf einer klaren, verständlichen Darstellung ohne Vereinfachung der Inhalte. Ein besonderer Schwerpunkt seiner Arbeit ist die Rolle von chronischem Stress als zentralem biologischen Faktor für Dysregulation, beschleunigtes Altern und Krankheitsentstehung. Eduard Rappold ist zudem Co-Autor einer wissenschaftlichen Studie zur Rolle von Antioxidantien und genetischen Faktoren bei neurodegenerativen Erkrankungen, insbesondere Alzheimer.