Ein kurzer, stiller Text, in dem Walser den Menschen nicht als souveränen Lenker, sondern als mitgetriebenes Wesen zeigt. Der „irrende Planet“ ist weniger Kosmos als Metapher: für ein Dasein, das ohne festen Mittelpunkt kreist, tastend, empfindsam, leicht verloren – und gerade darin wach.
Walser entzieht dem Fortschritts- und Kontrollnarrativ die Bühne. Bewegung ist bei ihm kein zielgerichteter Aufbruch, sondern schwebende Existenz; Denken kein Herrschaftsinstrument, sondern ein zartes Nachlauschen. In diesem Sinn ist der Text überraschend modern: Er beschreibt Entfremdung ohne Pathos und Orientierungslosigkeit ohne Katastrophe – als Zustand, den man bewohnen kann.
Für dein thematisches Feld lässt sich Walser lesen als poetische Vorwegnahme dessen, was Biologie und Epigenetik heute präzisieren:
Gesundheit, Sinn und Ordnung entstehen nicht aus Dominanz, sondern aus Resonanz – aus der Fähigkeit, sich im Ungewissen regulativ zu verhalten.
Eduard Rappold

Dr. Eduard Rappold, MSc ist ein erfahrener Forscher und Arzt, der sich seit Jahrzehnten für geriatrische PatientInnen einsetzt. In seinem Bemühen für Alzheimer-Erkrankte eine immer bessere Versorgung zu ermöglichen, wurde er 2003 mit dem Gesundheitspreis der Stadt Wien für das Ernährungszustandsmonitoring von Alzheimer-Kranken ausgezeichnet.
Im Zuge seines Masterstudiums der Geriatrie hat er seine Entwicklung des Epigenetic Brain Protector wissenschaftlich fundiert und empirisch überprüft.
Im September 2015 gründete er NUGENIS, ein Unternehmen, mit dem er Wissenschaft und Anwendung zusammenbringen möchte. Damit können Menschen unmittelbar von den Ergebnissen der Angewandten Epigenetik für ihre Gesundheit profitieren.
Mit dem Epigenetic Brain Protector hat Dr. Eduard Rappold, MSc bereits für internationales Aufsehen gesorgt – auf der international wichtigsten Innovationsmesse, der iENA, wurde er 2015 mit einer Goldmedaille für hervorragende Leistungen zum Schutz vor Neurodegeneration ausgezeichnet.
Auf den Webseiten nugenis.eu, epigenetik.at, spermidine-soyup.com und facebook.com/nugenis können Themen zur Epigenetik und Aktuelles nachgelesen werden.