In memoriam Hofrat Doktor Franz Dostal 1.April 1934 – 6.Juni 2023

Seit der ersten Klasse des Schuljahres 1959/60 war Franz Dostal mein Lehrer für Deutsch und später für Latein am Bundesgymnasium und Realgymnasium in Mödling, Franz Keim-Gasse 3.

Seinen Mitmenschen begegnete er mit Freude, Offenheit und liebevoller Zuneigung.

 

Einen Sinnspruch aus der Römerzeit gibt er uns zu bedenken:

Quidquid agis,

prudenter agas

et respice finem

 

  • Handle klug, sei achtsam in einer bewussten Haltung von Offenheit, Neugier und Akzeptanz gegenüber der Mitwelt. Franziskus hatte Mitleid mit den Menschen, wobei Franz Dostal vorbildhaft die Bescheidenheit des Heiligen Franziskus lebte. Avalokiteshvara verbindet das Mitgefühl und Verständnis aller Buddhas in sich.
  • Klarheit schaffen und das Handeln vom Ende her denken, d.h. sich vorab Gedanken zu machen, was am Ende herauskommen soll. Nur wenn ich weiß, was ich will und welche Konsequenzen zu erwarten sind, kann ich eine passende Handlungsoption auswählen und „richtige“ Entscheidungen treffen, die für mich und die Gesellschaft tragfähig sind.
  • Dazu gehören versöhnte Beziehungen, die zu leben sind. Mit den Worten von Franz Dostal: “Die Leute sollen Rücksicht aufeinander nehmen und das Miteinander anstreben“.

 

In Dankbarkeit

Eduard Rappold

Eduard Rappold ist Autor, Unternehmer und als Arzt wissenschaftlicher Vermittler im Bereich Epigenetik und Präventionsmedizin. Im Zentrum seiner Arbeit steht die Frage, wie Umwelt, Verhalten und biografische Erfahrungen die Regulation unserer Gene beeinflussen – und welche Konsequenzen sich daraus für Gesundheit, Alterungsprozesse und chronische Erkrankungen ergeben. Sein Ansatz verbindet: aktuelle Erkenntnisse der Epigenetik neurobiologische Stressforschung mitochondriale und metabolische Regulation präventive und lebensstilbasierte Medizin Als Betreiber der Plattform epigenetik.at macht er komplexe wissenschaftliche Zusammenhänge für ein breites Publikum zugänglich. Dabei liegt der Fokus auf einer klaren, verständlichen Darstellung ohne Vereinfachung der Inhalte. Ein besonderer Schwerpunkt seiner Arbeit ist die Rolle von chronischem Stress als zentralem biologischen Faktor für Dysregulation, beschleunigtes Altern und Krankheitsentstehung. Eduard Rappold ist zudem Co-Autor einer wissenschaftlichen Studie zur Rolle von Antioxidantien und genetischen Faktoren bei neurodegenerativen Erkrankungen, insbesondere Alzheimer.